Letzte Vorbereitungen Bergfest am Piesberg rückt näher

Von Viktoria Koenigs

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Haben alle Hände voll mit der Organisation des Bergfestes zu tun: (von links) Dirk Boknecht, Detlef Gerdts, Albert Merseburger, Rolf Spilker, Imke Wedemeyer, Frank Jansing mit den Musikern von „La Pie Voleuse“ und „Duo Flexible“. Foto: André HavergoHaben alle Hände voll mit der Organisation des Bergfestes zu tun: (von links) Dirk Boknecht, Detlef Gerdts, Albert Merseburger, Rolf Spilker, Imke Wedemeyer, Frank Jansing mit den Musikern von „La Pie Voleuse“ und „Duo Flexible“. Foto: André Havergo

Osnabrück . Unter dem Motto „Rostglanz“ beginnt am Sonntag, 2. September, das Bergfest am Piesberg. Dieses Jahr mit dem neuen Standort an der Vosslinke. Ein Überblick über das Programm und einige „Last Minute“-Informationen.

Zwei Theater- und Musikgruppen sind derzeit noch bei den Proben. Selbst die Veranstalter können nur grob sagen, was die Besucher bei diesen Auftritten erwartet. Dies sei Teil des Konzepts, sagte Imke Wedemeyer vom Piesberger Gesellschaftshaus, noch in dieser Woche würden sich Aktionen für den Tag entwickeln. Beim Musiktheater Lupe und der interkulturellen Theaterperformance zum Thema „los gehen“ erwartet also nicht nur den Besucher, sondern auch den Veranstalter ein Überraschungsprogramm. Außerdem wird es an der Felsrippe 20 historische Trecker  zu besichtigen geben. Diese versuchen ab 11 Uhr, die Felsrippe zu erreichen, eine Aktion, die die Besucher mitverfolgen können, sagt Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs für Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Osnabrück.

Orientierungspunkte

Das offizielle Programm beginnt um 12 Uhr und endet um 19 Uhr, allerdings sind schon ab 11 Uhr zahlreiche Museen geöffnet, auch Mitmachaktionen und Führungen beginnen dann. Um 10.30 findet außerdem ein ökumenischer Gottesdienst statt. Das Gelände des Piesberges ist mit seinen 400 Hektar sehr weiträumig und doppelt so groß wie der Stadtteil Wüste. Um dort nicht den Überblick und die Orientierung zu verlieren, gibt es Infopunkte, die als Anlaufstationen dienen. Ab 10 Uhr können sich die Besucher bei Fragen an das Museum Industriekultur wenden, zwischen 12 und 19 Uhr ist das Piesberger Gesellschaftshaus die zentrale Anlaufstelle, in der es auch einen Infostand geben wird, sagt Wedemeyer.

Eine neue Besonderheit dieses Jahr ist der neue Standort an der Vosslinke. Die Vertreterin des Piesberger Gesellschaftshauses hofft, dass diese das Basislager des Piesberges wird. „Bisher ist es hier noch etwas karg, aber ich glaube, das bekommen wir gut hin.“ Um die Vosslinke aufzuwerten gab es zahlreiche Konzepte von Studenten. „Früher wurde sie nur als Parkplatz genutzt, aber hier soll es bald etwas fantasievoller werden“, sagt Gerdts. Erst vergangene Woche traf ein renovierter und himmelblauer Waggon aus den 50er Jahren ein, den man dort auch besichtigen kann. Passend dazu spielt die Band „La Pie Voleuse“ bei ihrem 18-Uhr-Konzert unter anderem den Song „Der blaue Waggon“.

Änderung des Fahrplans.

Für die Anreise bieten die Osnabrücker Dampflokfreunde einen Zug an, der von einer alten Diesellok V65 gezogen wird. Es gibt geänderte Fahrzeiten des Transfers vom Hauptbahnhof zum Zechenbahnhof Piesberg: Auf dem Flyer des Bergfests ist noch die Fahrt um 10.35 Uhr vermerkt, diese entfällt jedoch. Eine weitere Anreisemöglichkeit wird vom „Ost-Bahnhof“ (Osnabrück-Hafen) aus angeboten: Von dort verkehrt der Zug mit alten Personenwagen stündlich von 11 bis 17 Uhr. Die Fahrt dauert circa 15 Minuten.


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