Traum von der Musikkarriere „Deutschland sucht den Superstar“ in Osnabrück

Von Viktoria Koenigs

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Osnabrück. Der blaue„Deutschland sucht den Superstar“-Truck hat jetzt am Bahnhof in Osnabrück Station gemacht. Viele Bewerber kamen nicht, der Hype um die Erfolgscastingshow scheint langsam abzuklingen. Aber ein paar Osnabrücker haben sich getraut. Um sich ihren Traum zu erfüllen, nahmen die Kandidaten trotz überschaubaren Andrangs auch lange Wartezeiten in Kauf, um vor der Jury vorzusingen.

Die einen sitzen gebannt vor dem Fernseher, die anderen verlassen den Raum, wenn „Deutschland sucht den Superstar“ und Juror Dieter Bohlen auf dem Bildschirm erscheinen. Die neue Staffel beginnt Anfang 2019. Doch bevor sich die Kandidaten den kritischen Ohren von Bohlen stellen, gibt es bis zum 22. September deutschlandweit offene Castings. In Osnabrück hat die RTL-Kolonne auch Halt gemacht. Einige Bewerber haben vor der unbekannten Jury ihre Songs gesungen. Alle in der Hoffnung, bald auf der TV-Bühne zu stehen.

Lange Wartezeiten

Diese Hoffnung hat auch Anna-Lena Thoben, die „Say something“ von der Band „A Great Big World“ zum Besten gab. Für sie hat es nicht gereicht, um eine Runde weiter zu kommen. „Ich war so nervös, dass meine Stimme gezittert hat, deswegen bin ich auch nicht weitergekommen. Aber es war sonst wahnsinnig gut“, erzählt sie nach ihrem Auftritt. Die mentale Unterstützung gaben ihr zwei Freunde, die sie von der anderen Seite des Absperrbandes beobachteten und manchmal einen Blick auf ihre Freundin durch das Glasfenster erhaschen konnten. Doch es half nichts. Nächstes Jahr möchte Anna-Lena es wieder versuchen.

Eine Runde weiter

Nach ihr betrat Luisa Merk den Jurytruck. Sie versuchte es mit einem Helene-Fischer-Song und bekam eine ungewöhnlich prompte Zusage. Normalerweise berät sich die Jury unter sich, ehe die Sänger das Ergebnis bekommen. Luisa aber ergatterte ein spontanes „Ja“. Besonders glücklich war sie darüber, weil sie am gleichen Tag Geburtstag hatte: „Das wird gleich noch mit der Familie gefeiert.“ Nächste Woche geht es für sie schon weiter nach Köln. Dort findet das zweite Casting statt, bei dem sie sich noch einmal vor sogenannten „Vocal Coaches“ bewähren muss. Sie entscheiden, wer im nächsten Schritt vor der Promi-Jury um Dieter Bohlen auftreten darf.

Lebenstraum Musik erfüllen

Um sich ganz auf die Musik konzentrieren zu können, kam Kristi Muha im Alter von 14 Jahren nach Deutschland. Bereits in seiner früheren Heimat Albanien verpasste er keine Staffel. Er hat sich zum zweiten Mal bei der Show beworben. Beide Male letztlich erfolglos. Beide Male riet man ihm: „Self Confidence, Self Confidence, Self Confidence – ich soll an meinem Selbstbewusstsein und meiner Nervosität arbeiten“, erklärt er nach seinem Casting. Für ihn steht fest, er möchte sich weiterentwickeln und es dann wieder versuchen. Jedoch nicht mehr bei der RTL-Produktion: „Ich finde, DSDS ist nicht mehr seriös“.


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