Sport und Spiele Osnabrücker "Spielzeit" bringt Kinder in Bewegung

Von Christoph Beyer

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Klettern, Springen, Laufen: Bei der sogenannten "Spielzeit" der Kinder-Bewegungsstadt in den Sporthallen des Osnabrücker Turnerbunds durften sich die Teilnehmer nach Herzenslust austoben. Foto: André HavergoKlettern, Springen, Laufen: Bei der sogenannten "Spielzeit" der Kinder-Bewegungsstadt in den Sporthallen des Osnabrücker Turnerbunds durften sich die Teilnehmer nach Herzenslust austoben. Foto: André Havergo

Osnabrück. Ein vielfältiges Spiel- und Sportprogramm für Kinder und Familien bot am Samstag die "Spielzeit" in den Räumen des Osnabrücker Turnerbunds. Organisiert von der Kinder-Bewegungsstadt Osnabrück (Kibs), beteiligten sich zahlreiche Kooperationspartner mit ihren Angeboten.

Sich wie Tarzan durch die Lüfte schwingen oder über schwindelerregende Abgründe balancieren: Die "Spielzeit" machte es möglich. Aufwendig gestaltete Bewegungslandschaften boten zahlreiche Betätigungsfelder, bei denen die Freude an der Bewegung im Vordergrund stand. Diese zu fördern ist das erklärte Ziel der Kinder-Bewegungsstadt Osnabrück (Kibs). 

Die von der Bürgerstiftung Osnabrück geförderte Initiative entwickelt seit 2012 verschiedene Bewegungsprojekte für Kindergärten, Grundschulen und öffentliche Einrichtungen. Das sich die jährliche "Spielzeit"-Veranstaltung bei Familien großer Beliebtheit erfreut, bewiesen auch diesmal die Besucherzahlen. Schon kurz nach dem Start am Samstagvormittag waren die Räume des Osnabrücker Turnerbunds (OTB) voll von neugierigen Kindern, die ihr Können an den verschiedenen Stationen erprobten. 


Eindrücke von der Kibs-"Spielzeit" in den Sporthallen des OTB Osnabrück. Foto: André Havergo


Viele Einrichtungen beteiligt

Aufgrund der unbeständigen Wetterlage war die Veranstaltung diesmal komplett nach innen verlegt worden. Neben mehreren Osnabrücker Sportvereinen, Familienbildungsstätten, Polizei und Verkehrswacht nahmen zahlreiche weitere Einrichtungen mit eigenen Angeboten teil. "Die Beteiligung ist in diesem Jahr wirklich enorm. Alle, die von uns angefragt wurden, haben zugesagt", stellte Kibs-Projektleiterin Dina Muchow zufrieden fest.

"Die Idee mit den Sportabzeichen als Anerkennung und Erinnerung an den Tag finde ich klasse."Angela Assmann

Urkunden und Sportabzeichen

Bis zum zwölften Lebensjahr reichte die Altersspanne der teilnehmenden Kinder. "Ich finde den Bewegungsparcours megacool. Den wünsche ich mir auch mal für den Sportunterricht in meiner Schule", bemerkte der neunjährige Marvin. Neben ihm reckte die gleichaltrige Maja ihr soeben erworbenes "Seilspring-Diplom" in die Höhe. "Das hänge ich mir ins Zimmer", verkündete sie stolz. Dass die Kinder manche Urkunde mit nach Hause nehmen konnten, kam auch bei den Eltern gut an. "Die Veranstaltung ist rundum gelungen, und vor allem die Idee mit den Sportabzeichen als Anerkennung und Erinnerung an den Tag finde ich klasse", sagte Angela Assmann. 


Eindrücke von der Kibs-"Spielzeit" in den Sporthallen des OTB Osnabrück. Foto: André Havergo


Mittels Laufkarte konnten die Kinder zwischen den einzelnen Angeboten wechseln und sich ihre Erfolge quittieren lassen. Neben der sportlichen Komponente kam aber auch die emotionale nicht zu kurz: Dazu zählten Workshops wie das "Sozialkompetenztraining für Mädchen" oder Bastelangebote, bei denen der eigenen Gefühlswelt nachgespürt werden konnte. Tanzdarbietungen des TSV Widukindland und des SV Hellern rundeten das Programm ab, das mit der Farbenfroh-Show des Entartainers "Yogi" einen gelungenen Abschluss fand. 


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