Abendlicher Zoobesuch Die Sieger des Maibaumwettbewerbs besuchen den Zoo

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Die Gewinnerteams des NOZ-Maibaumwettbewerbs starten zur abendlichen Zoo-Führung. Fotos André HavergoDie Gewinnerteams des NOZ-Maibaumwettbewerbs starten zur abendlichen Zoo-Führung. Fotos André Havergo

Osnabrück. Die drei Gewinner-Teams des Maibaumwettbewerbs dieser Zeitung trafen sich am Samstag im Zoo. Denn sie hatten als Preis einen Grillabend mit Führung durch den abendlichen Zoo gewonnen.

Das Grillgut brutzelte bereits auf dem Grill, Salate, Brot und Grillsaucen waren angerichtet, als die Gewinnerteams des Maibaum-Wettbewerbs im Zoo eintrafen: Die „Nachbarn Deluxe“ aus Melle hatten in der Sonderkategorie Fotoaktion gewonnen, Familie Wagemann aus Voxtrup in der Kategorie „kleiner Baum“ und „Die Maibaum Gesellschaft mit viel Durst“ aus Bramsche in der Kategorie „großer Baum“.

Gespannt auf die Führung

Der Gewinn kam gut an, vor allem auf die Führung waren die meisten neugierig. Eine kleine Umfrage bei den Teams ergab: Kaum einer hatte bisher im Osnabrücker Zoo eine Führung mitgemacht.

Maibaumplanungen laufen

Natürlich war beim Essen das Thema Maibaum unvermeidlich. „Ja, ich möchte es noch mal versuchen“, sagte der 84-jährige Rudolf Wagemann auf Nachfrage, und auch der „El Präsidente“ der „Nachbarn Deluxe“, Michael Wolf, versicherte: „Die Planungen laufen auf Hochtouren.“ Seine Frau Heike Wolf ergänzte: „Wir haben schon Ideen für die nächsten drei Bäume.“ Ihr gefiel am Abend im Zoo vor allem, dass dieser Preis auch den Kindern im Team Spaß macht. Dem konnte Michael Jungk von der „Gesellschaft mit viel Durst“ nur zustimmen: „Wir hatten noch gefragt, ob zwei Personen mehr mitkommen dürfen. Denn wenn die Kinder mitarbeiten, sollten sie auch beim Gruppenpreis dabei sein.“ Das hatte natürlich geklappt.

Kinderwünsche

Und was wollten die Kinder bei der Führung gerne sehen? „Die Löwen, denn die sind nachtaktiv“, sagte Max (8), und Jannis (8) fügte hinzu: „Und die Wölfe.“ Emma (10) und Sina (10) hingegen hofften, Giraffen und das Elefantenbaby zu sehen.

Führungen sind wie TV für Tiere

Die Zoo-Mitarbeiter Marita Dahms und Marco Brockmann, die die Führung übernahmen, antworteten auf die Frage, was das Besondere an einer Abendführung sei: „Sonst hat man die Zoo nie für sich alleine.“ In Bezug auf die Tiere erklärte Dahms:  „Außerdem reagieren die Tiere abends anders als tagsüber, da sind sie entspannter.“ Und Brockmann berichtete: „Die Tiere haben dann zwar Feierabend. Doch auch für sie sind die Führungen zweckdienlich: Es ist eine Beschäftigung für sie, sie kommen aus dem Alltagstrott raus.“ Und er fügte augenzwinkernd hinzu: „Für die Tiere ist es wie Fernsehen gucken.“

Füchse, Bären und Wölfe

Dann ging es los. Die „Gesellschaft mit viel Durst“ schloss sich Dahms an. Die Stimmung war gut, und als erste sorgten die jungen Polarfüchse für Entzücken: „Sind die süß!“ Die kleinen Schwarzbären Lea und Theo waren in der Dämmerung kaum zu erkennen, und die Bisons ließen sich nicht blicken. Doch die Wölfe waren der Hit: „Die habe ich noch nie gesehen“, freute sich Jens Koschnick. Und von Dahms erfuhr die Gruppe viel über die Tiere, während es langsam dunkel wurde. Sie führte die Gruppe später auch noch zu den Löwen und Elefanten. „Die dürfen natürlich nicht fehlen“, so Dahms.

Abendführung kommt an

„Das ist top, richtig lehrreich und man sieht Tiere, die man tagsüber nicht sieht“, fand Jungk, während Koschnick erklärte: „Das ist echt beeindruckend: So erlebt man den Zoo ja sonst nicht.“ Ein besonderes Erlebnis seien für ihn die Wölfe gewesen: „Die kamen ja richtig auf uns zu.“ Sein Fazit: „Der abendliche Zoobesuch ist eine super Idee, und richtig gut für die ganze Gruppe.“


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