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Nach Oberleitungsschaden in Lengerich Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Münster wieder frei

Von Mark Otten und Christian Lang

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Ein Oberleitungsschaden bei Lengerich hat am Donnerstag Auswirkungen auf den Zugverkehr zwischen Osnabrück und Münster gehabt. Foto: Sebastian Gollnow/dpaEin Oberleitungsschaden bei Lengerich hat am Donnerstag Auswirkungen auf den Zugverkehr zwischen Osnabrück und Münster gehabt. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Osnabrück. Ein Oberleitungsschaden bei Lengerich hat am Donnerstag zu Verspätungen und Zugausfällen auf der Strecke zwischen Münster und Osnabrück geführt. Mittlerweile wurde der Schaden behoben, die Strecke ist wieder frei.

Der Oberleitungsschaden bei Lengerich bestand laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn seit Donnerstag 13.30 Uhr. In der Folge musste die Strecke zwischen Osnabrück und Münster gesperrt werden. Fernverkehrszüge wurden umgeleitet, bei dem regionalen Anbieter Eurobahn sind mehrere Züge von Osnabrück nach Münster ausgefallen; Züge ab Münster sind bis zur Haltestelle Kattenvenne gefahren und von dort aus wieder nach Münster.  (Weiterlesen: Teutoburger-Wald-Netz: Eurobahn findet Weg aus der Krise)

Am Abend nur ein Gleis frei

Gegen 18 Uhr hatte die Bahn eines von zwei Gleisen auf der Strecke wieder freigegeben. Reisende mussten sich aber auch im Laufe des Abends auf Verspätungen einstellen. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Freitagvormittag auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte, ist die Strecke wieder frei. Auch hätten sich die Verzögerungen am Donnerstagabend im Rahmen gehalten, heißt es.

Eine Erstattung des Ticketpreises für ausgefallene Züge oder stark verspätete Züge können Bahnkunden an dieser Stelle beantragen, auch die Eurobahn bietet eine Mobilitätsgantie an.


Wissenswertes über die Eurobahn

Das Eisenbahnunternehmen Keolis Deutschland mit Sitz in Düsseldorf ist seit 2000 mit seiner Marke Eurobahn im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr unterwegs. In Nordrhein-Westfalen betreibt es das Ostwestfalen-Lippe-Netz (vier Linien bis 2025), das Hellwegnetz (vier Linien bis 2030) sowie das Maas-Rhein-Lippe-Netz (zwei Linien bis 2025). Von 2019 bis 2031 kommt das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr mit zwei weiteren Linien hinzu. 

Am 10. Dezember 2017 übernahm die Eurobahn das bislang von Westfalenbahn und DB Regio gemeinsam betriebene Teutoburger-Wald-Netz (TWN). Dieses umfasst fünf Linien: RB61 „Wiehengebirgsbahn“ (Bielefeld–Osnabrück–Hengelo), RB65 „Ems-Bahn“ (Münster–Rheine), RB66 „Teuto-Bahn“ (Osnabrück–Münster), RB72 „Ostwestfalen-Bahn“ (Herford–Paderborn) und RE78 „Porta-Express“ (Bielefeld–Minden–Nienburg). Mit 5,3 Millionen Zugkilometern jährlich ist das TWN das Netz mit den zweitmeisten Fahrten im Eurobahn-Portfolio.

Allen Fahrgästen steht rund um die Uhr das Eurobahn-Kundencenter unter einer Hotline zur Verfügung. Die Nummer 00800 387 622 46 ist laut Keolis sowohl innerhalb Deutschlands als auch aus dem Ausland kostenlos mobil und aus dem Festnetz zu erreichen. Auf seiner Internetseite sowie auf Twitter (@eurobahn_info) informiert das Unternehmen nach eigenen Angaben durchgängig zur aktuellen Verkehrslage in Echtzeit.

Fahrgäste, die mit den Leistungen der Eurobahn im Teutoburger-Wald-Netz unzufrieden sind, können sich mit ihren Beschwerden an die Eurobahn unter Telefon 00800/387 622 46 oder auch direkt an die Aufgabenträger wenden. Diese sind auf deutscher Seite der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) in Unna, Telefon 02303/95263-0 , E-Mail info@nwl-info.de, und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) in Hannover, Telefon 0511/53333-0, E-Mail info@lnvg.de.

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