Freizeitangebote für Flüchtlingskinder Sparkasse Osnabrück unterstützt Terre des Hommes-Projekt mit 10.000 Euro

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Am Mittwoch übergab Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Ursula Gille-Boussahia,Terre des Hommes-Vorstandsmitglied. Foto: Elvira Parton.Am Mittwoch übergab Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Ursula Gille-Boussahia,Terre des Hommes-Vorstandsmitglied. Foto: Elvira Parton.

Osnabrück. Die Hilfsorganisation Terre des Hommes fördert seit 2014 ein Projekt für Flüchtlingskinder in der Erstaufnahmeeinrichtung in Bramsche-Hesepe. Für diese Aktion spendete die Sparkasse Osnabrück nun eine fünfstellige Summe.

Den Flüchtlingskindern werden mit dem Projekt Freizeitangebote innerhalb und außerhalb der Einrichtung geboten. „Kinder und Jugendliche spüren die Auswirkungen einer Flucht noch deutlich stärker als Erwachsene, deswegen wollen wir sie mit unserer Förderung einer kindgerechten Freizeitgestaltung unterstützen“, erklärte Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück in der Bundesgeschäftsstelle von Terre des Hommes. Hartig überreichte am Mittwoch, 22. August, einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an die Hilfsorganisation. Ursula Gille-Boussahia, Vorstandsmitglied von Terre des Hommes, bedankte sich bei der Sparkasse Osnabrück für die großzügige Unterstützung.

Kinder wollen einfach spielen

Das Projekt „FreiZeit für Flüchtlingskinder“ ermögliche Kindern am kulturellen und sozialen Leben teilzunehmen. Dazu gehören Sportveranstaltungen, Spielnachmittage, Kreativ-Workshops und regelmäßige Ausflüge in die Umgebung. In der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Bramsche-Hesepe sind aktuell rund 250 Kinder, die dort bis zu einem halben Jahr untergebracht sein können. „Gerade für die Kinder ist die Zeit dort besonders schwer“, sagte Gille-Boussahia. Um eine Abwechslung zum tristen Alltag in der Flüchtlingsunterkunft zu bieten, seien in Kooperation mit örtlichen Jugendeinrichtungen, Schulen und Sportvereinen verschiedene Angebote entstanden. Eine gemeinsame Aktion war zum Beispiel das Laternenbasteln im örtlichen Kindergarten. „Kinder wollen spielen und wünschen sich den Kontakt zu anderen Kindern und Jugendlichen“, sagte Gille-Boussahia. Das Projekt leiste einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe und Integration und richte sich auch an Kinder, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen sind.

Gemeinsame Aktionen mit Vereinen im Ort

Um in dem 3.000-Einwohner-Dorf Hesepe Akzeptanz für die Flüchtlinge zu schaffen, sei lokale Öffentlichkeits- und Begegnungsarbeit wichtig. Deshalb würden zum Beispiel Schulen besucht und Einwohner über die aktuelle Lage in der Erstaufnahme informiert. "So entstehen manchmal gemeinsame Aktionen wie z.B. mit einem Reitverein", erklärt Gille-Boussahia.

Das Projekt "FreiZeit für Flüchtlingskinder" wird von zwei Honorarkräften und etwa 30 Ehrenamtlichen getragen. Für die Flüchtlingskinder, die ihr gewohntes soziales und sprachliches Umfeld verloren haben, seien die zugewandten Ehrenamtlichen, die in Erster Hilfe und Trauma-Erkennung fortgebildeten sind, ein Lichtblick.


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