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1500 Osnabrücker betroffen Bombenräumung am 10. Januar in Osnabrück

Von Anne Spielmeyer | 28.12.2015, 14:20 Uhr

Im Stadtteil Fledder wird am 10. Januar ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, teilte die Stadt mit. Rund 1500 Osnabrücker in den Stadtteilen Fledder, Schinkel und Schölerberg müssen dafür ihre Wohnungen verlassen.

Für die Entschärfung des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg müssen die Osnabrücker am Sonntag, 10. Januar, bis 11 Uhr den Evakuierungsbereich räumen. Die Bombenräumung werde mehrere Stunden dauern, teilte die Stadt mit. Es sollten daher die unbedingt notwendigen Dinge wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung und angemessene Kleidung mitgenommen werden. Betroffene Bürger können sich im Evakuierungszentrum, das in der Gesamtschule Schinkel (Windthorststraße 79-83) eingerichtet wird, aufhalten.

 (Weiterlesen: Bombenfunde und -räumungen) 

Busverkehr läuft eingeschränkt

Ab 11 Uhr werden auch die von der Räumung betroffenen Straßen gesperrt. Der Linienverkehr des Verkehrsbetriebs läuft bis zum Abschluss der Bombenräumung weiter, allerdings können Fahrgäste nicht mehr im Evakuierungsbereich aussteigen.

Transport für Kranke

Für bettlägerige oder kranke Personen bestehen Transportmöglichkeiten, die über die Regionalleitstelle Osnabrück (Telefon: 0541/3234455) angefordert werden können. Es ist unbedingt anzugeben, ob die Person sitzend oder liegend transportiert werden kann, ob ansteckende oder infektiöse Krankheiten oder gegebenenfalls sogar eine Transportunfähigkeit besteht. Notwendige Transporte können ab sofort, müssen jedoch unbedingt vor der Maßnahme angemeldet werden. Je eher, desto besser. Die Stadt bittet darum, ältere und insbesondere auch ausländische Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren. Sobald die Räumung abgeschlossen ist, wird die Stadt darüber – auch in Rundfunkdurchsagen informieren. Auch auf www.noz.de erfahren betroffene Bürger umgehend, wann sie in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren können.

Wer muss sein Haus verlassen?

Folgende Straßen sind betroffen:

Ackerstr. 49 - 77

Albert-Brickwedde-Str.

Am Huxmühlenbach

Am Schützenhof 44 - 62

Carl-Fischer-Str.

Carl-Lüer-Str.

Doppheide

Friedlandweg

Gesmolder Str. 19 - 63 ungerade, 32-56 gerade

Großer Fledderweg 18, 76-92

Großhandelsring

Hannoversche Str. 49 - 111

Heimkehrerweg

Hettlicher Masch

Hirtenstr.

Karmannstr. 2, 7 - 15

Kiebitzheide

Lenethunweg

Meller Str. 219 - 311 ungerade

Mindener Str. 58 - 234 gerade

Narupstr.

Neulandstr. 44

Pferdestr.

Piärkamp

Rawiestr.

Rudolph-Richter-Str.

Schellenbergstr.

Schmiedestr.

Voltstr.

Bürgertelefon am 9. und 10. Januar

Für Fragen ist am Samstag, den 9. Januar, von 8 Uhr bis 18 Uhr und Sonntag, den 10. Januar, von 8 Uhr bis zum Ende der Bombenräumung ein Bürgertelefon unter 0541/3234490 geschaltet. Weitere Informationen sowie einen Flyer mit allen wichtigen Informationen erhalten Bürger im Internet unter und www.osnabrueck.de bzw. http://geo.osnabrueck.de /evakuierung.

In den letzten Jahren sind in unmittelbarer Nähe des Verdachtspunktes bereits mehrere Bomben, davon auch solche mit Langzeitzünder, gefunden und entschärft worden.