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20.08.2018, 19:00 Uhr TRENNUNG VON OPG-TOCHTER

Bislang nur Nachteile beim Parken in Osnabrück

Kommentar von Sandra Dorn

Das Parkhaus von L+T wird von der Goldbeck Services GmbH betrieben. Foto: Archiv/Jörn MartensDas Parkhaus von L+T wird von der Goldbeck Services GmbH betrieben. Foto: Archiv/Jörn Martens

Osnabrück . Dass in Osnabrück künftig ein Wettbewerb herrscht zwischen den beiden Parkhausbetreibern mag ja schön und gut sein, der Scheidungsprozess hatte für die Autofahrer bislang aber nur Nachteile.

Das fing damit an, dass die städtischen OPG-Parkhäuser und ihre aktuellen Auslastungen über Wochen online nicht auffindbar waren. Wer spontan auf dem Weg in die Stadt nachschauen wollte, wo er am besten parkt, schaute in die Röhre. Inzwischen bietet die OPG auf parken-osnabrueck.de eine sehr gute Übersicht – es fehlen aber die Parkstätten, die nun an die Firma Goldbeck verkauft wurden. Die sind – noch – nur auf opg-parken.de zu finden oder bei dem externen Anbieter „Parkopedia“. 

Weggefallen ist für die Inhaber der früheren Komfort-Card die Möglichkeit, in allen Osnabrücker Parkhäusern ein- und auszufahren. Goldbeck will für seine Parkstätten etwas vergleichbares bieten – aber das gilt dann eben nur noch für elf Parkstätten und nicht für alle 34 in Osnabrück.

Spannend wird vor allem, wie sich die Gebühren von derzeit 1,50 Euro pro Stunde entwickeln. Da wird sich in den kommenden Jahren zeigen, ob der Wettbewerb zwischen OPG und Goldbeck positive oder negative Folgen für die Autofahrer hat.


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