Ein Bild von Sandra Dorn
14.08.2018, 19:30 Uhr KERNPROBLEM

Die Baukosten sind in Osnabrück und anderswo zu hoch

Kommentar von Sandra Dorn

Hohe Baukosten treiben Investoren in den Wahnsinn. Foto: Karolin Krämer/dpaHohe Baukosten treiben Investoren in den Wahnsinn. Foto: Karolin Krämer/dpa

Osnabrück. Schritt für Schritt versucht die Stadt aufzuholen, was in den vergangenen Jahren beim sozialen Wohnungsbau versäumt wurde.

Wenn kommunales Bauland nicht mehr nur an den Meistbietenden geht, sondern an den Investor mit dem für die Stadt sinnvollsten Konzept, haben auch Akteure wie die Wohnungsbaugesellschaft Stephanswerk künftig bessere Chancen. Und das ist gut. Ihnen geht es anders als anderen Investoren nicht nur um den maximalen Gewinn, sondern auch um soziale Kriterien.

Allerdings sollte die Stadt nicht nur am Grundstückspreis drehen, sie muss auch darauf achten, dass sie durch energetische, gestalterische und sonstige Vorgaben wie Stellplätze die Baukosten nicht weiter in die Höhe treibt. Egal, ob private Investoren oder Wohnungsbaugesellschaften wie Stephanswerk, Wohnungsbaugenossenschaft (WGO) und Heimstättenverein (HVO): Alle bemängeln die viel zu hohen Baukosten, und zwar zu Recht. Hinzu kommen bürokratische Hürden, die Bauprojekte unnötig verzögern – wo doch Wohnungen derzeit so dringend benötigt werden.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN