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14.08.2018, 06:25 Uhr OSNABRÜCK

Kaufleute der Johannisstraße im Stich gelassen

Kommentar von Sandra Dorn

Udo Exner vom Brillengeschäft "Lünetta" in der Johannisstraße kündigt an, dass sich die Kaufleute erneut bei OB Wolfgang Griesert beschweren wollen. Foto: Michael GründelUdo Exner vom Brillengeschäft "Lünetta" in der Johannisstraße kündigt an, dass sich die Kaufleute erneut bei OB Wolfgang Griesert beschweren wollen. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Dass die Geschäftsleute der oberen Johannisstraße nicht gerade begeistert sind von der Baustelle vor ihren Läden, war abzusehen. Doch dass der Frust dermaßen groß ist, sollte den Verantwortlichen bei der Stadt zu denken geben.

Die Anlieger haben knapp zwei Jahre Baustelle vor sich – und dann kommen noch die Hotelbauten am Neumarkt hinzu, die auch in der oberen Johannisstraße zu spüren sein werden. Die Stadt Osnabrück muss sich die Frage gefallen lassen, warum nicht zumindest der personell aufgestockte Ordnungsaußendienst häufiger Präsenz zeigt und warum die Bauarbeiten nicht zügiger durchgeführt werden.

Normalerweise müsste man bei den Kaufleuten zumindest eine leise Aufbruchstimmung wahrnehmen. Denn wenn die Straße irgendwann einmal fertig saniert ist, dürfte die Situation endlich besser werden. Doch stattdessen fühlen sie sich jetzt noch mehr im Stich gelassen und vom Rest der Innenstadt abgehängt als je zuvor. Leeres Gemeckere ist das nicht. Bei den meisten geht es um die nackte Existenz.


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