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Ein gutes Jahr für das Freibad Rekordverdächtiger Sommer im Moskaubad

Von Viktoria Koenigs

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Rekordsommer im Moskaubad: In den Sommermonaten Juni und Juli kamen drei Mal mehr Besucher als vergangenes Jahr. Foto: Archiv/Michael GründelRekordsommer im Moskaubad: In den Sommermonaten Juni und Juli kamen drei Mal mehr Besucher als vergangenes Jahr. Foto: Archiv/Michael Gründel

Osnabrück. Von der Hitze ins kühle Nass. Dieses Jahr kühlten sich besonders viele Menschen in den Becken des Osnabrücker Moskaubades ab. Deswegen kam es am 7. August zu einem neuen Besucher-Tagesrekord. Dieser Sommer sieht für das Freibad nach Einschätzung der Stadtwerke rekordverdächtig aus.

Der Sommer sorgte nicht nur für Temperatur- und Sonnenstunden-Rekorde. Es bescherte auch dem Moskaubad rekordverdächtige Zahlen. Als „gute Tage“ für das Moskaubad bezeichnet Marco Hörmeyer, Sprecher der Stadtwerke, schon solche mit 2500 Besuchern. Da sticht der diesjährige Tagesrekord am vergangenen Dienstag von beinahe 5000 besonders hervor, wo das Thermometer auf bis zu 36 Grad kletterte. Die Tage zuvor verzeichnete das Freibad Zahlen von ungefähr 4000 Menschen. Zuletzt waren im Jahr 2015 7500 Besucher an einem Tag gezählt worden. Dies lag aber laut Hörmeyer daran, dass es im gesamten Sommer nur vier freibadtaugliche Tage gab.

Insgesamt hebt das natürlich auch die gesamten Besucherzahlen. Von Ende Juni bis Ende Juli kamen etwa 65.000 Menschen in das Freibad. Das sind dreimal so viele Besucher wie im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr.

Zusätzliches Personal

Wenn die Besucher fleißig in das Schwimmbad strömen, müssen auch die Mitarbeiter fleißiger Arbeiten. Dafür stellte das Moskaubad in diesem Jahr zusätzliches Personal ein, um den Schwimmern auch im Rekord-Sommer die gleiche Leistung zu bieten. Gegen lange Wartezeiten an den Kassen kann so auch vorgesorgt werden, aber „wenn zu den Hochzeiten viele Besucher auf einmal an die Kasse drängen, entstehen natürlich längere Schlangen“, sagt Hörmeyer.

Diesen Sommer stockte das Moskaubad nicht nur das Personal auf, sondern auch die Technik und das Equipment. Die Pumpen und Filter liefen mehr, damit man auch bei höheren Besucherzahlen ein sauberes Wassererlebnis hat, so der Stadtwerke-Sprecher.


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