Humor à la Helge Schneider Satiriker Matto Kämpf im Haus der Jugend in Osnabrück

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Mit schwarzem Humor bestreitet der Schweizer Satiriker Matto Kämpf seinen Auftritt am Mittwoch in Osnabrück. Foto: Juri SteinhartMit schwarzem Humor bestreitet der Schweizer Satiriker Matto Kämpf seinen Auftritt am Mittwoch in Osnabrück. Foto: Juri Steinhart

Osnabrück. „Heimat ist da, wo man sich aufhängt“, lautet der Titel des Programms von Matto Kämpf, das er am Mittwoch, 22. August, im Haus der Jugend in Osnabrück zeigt. Es ist der letzte Auftritt in der Reihe „Kultur im Innenhof“.

Der 1970 in Thun in der Schweiz geborene Matto Kämpf ist Autor, Kolumnist, Theater- und Kurzfilmemacher. Seine Arbeit wird als unkonventionell, mehrdeutig und provokativ, aber in gewisser Weise immer auch volksnah und bodenständig beschrieben. Seine Spezialität sollen kuriose Geschichten aus dem wahren Leben sein.

Dazu gesellt sich bei Matto Kämpf ein schwarzer Humor, der immens trocken dargeboten wird. Verdeutlicht wird dies an der Frage der Berner Zeitung „Der Bund“, wie er gerne sterben würde: „Keinesfalls nüchtern. Neulich habe ich von meiner Beerdigung geträumt. Ich erhielt da als Lebensendabrechnung eine Art Kassenzettel. Dort stand zuunterst: ,Sie wurden bedient von: Satan‘“.

Und damit wären wir beim Thema seines Auftritts am kommenden Mittwoch in Osnabrück. In seinem Programm „Heimat ist da, wo man sich aufhängt“ geht es um seine Familie, um den Großvater, eine Reise durch den fiktiven Kanton Afrika oder eine Diashow mit humorvollen Momenten aus seiner Kindheit. Kämpf springt auch in die Gegenwart, beleuchtet seine Vaterrolle, schildert Situationen auf dem Spielplatz oder nimmt Stellung zu Erziehungsfragen. Das klingt in der Theorie schön und gut, aber Rezensenten und Kritiker empfehlen, den Mann live zu erleben.

Kämpf ließ sich von Monty Python inspirieren und wird mit Helge Schneider verglichen. Der Schweizer Rundfunk beschreibt sein Werk als ein „wildes poetisches Durcheinander“. Matto Kämpf schreibe, was er sieht und was er dazu denkt, heißt es weiter: „Das kann einem gefallen oder auch nicht. Und das Bemerkenswerte ist: Der Schriftsteller schert sich nicht danach. Er versucht nicht zu gefallen mit seinen Texten und gefällt umso mehr dadurch!“

Matto Kämpf, Haus der Jugend/Innenhof, Osnabrück, Mi., 22. 8., 20 Uhr, Eintritt: 13 Euro, Infos und Tickets unter http://fokus-os.de und Tel. 0541/28956.





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