Folker aller Länder… Folk im Viertel in der Osnabrücker Altstadt

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Mit ihren Koffern aus Berlin kommen die Musiker von Lüül zu Folk im Viertel am Samstag in Osnabrück. Foto: Max SchwarzloseMit ihren Koffern aus Berlin kommen die Musiker von Lüül zu Folk im Viertel am Samstag in Osnabrück. Foto: Max Schwarzlose

Osnabrück. Die diesjährige Auflage von Folk im Viertel ist international. Musik aus Australien, Irland, Italien, Brasilien und Deutschland wird am Samstag, 18. August, in der Altstadt in Osnabrück gespielt.

Auf dem Heger Tor, in der Lagerhalle, in der Marien- und der Krahnstraße, der Großen Gildewart sowie im Innenhof des Hauses der Jugend spielt die Musik. Sieben Bands sind bei Folk im Viertel dabei. Und das alles bei freiem Eintritt. Los geht es um 19.30 Uhr.

Von down under geht es für Kaurna Cronin ganz nach oben. Bei Folk im Viertel ist das buchstäblich gemeint. Der Australier spielt auf dem Heger Tor. Er hat mit seiner Mischung aus Folk, Acoustic-Rock und Indie nicht nur renommierte Auszeichnungen gewonnen, sondern auch einen ganz eigenen Stil kreiert.




Lüül ist als Banjospieler der 17 Hippies bekannt geworden, aber er hat auch mit Nico Musik gemacht, die durch ihre Zusammenarbeit mit Velvet Underground berühmt wurde. In der Lagerhalle wird er von Musikern der 17 Hippies begleitet. Gespielt wird alles von Folk bis Polka, Rock und Reggae.




Ebenfalls in der Lagerhalle, aber erst um 22.30 Uhr, geht die Band Muirsheen Durkin & Friends an den Start. Sie spielen Irish Folk und trinken wahrscheinlich ein Menge Guiness dabei. Die Musiker wurden stark von den Pogues beeinflusst.

Sängerin und Gitarristin Elis Roseira und Cellistin Catherine Bentam haben ihre Herzen an die südamerikanische Musik verloren. In der Marienstraße spielen sie brasilianischen Choro und die Música Popular Brasileira. Zu hören ist Musik von Antônio Carlos Jobim, Milton Nascimento und anderen sowie eigene Stücke.




In der Krahnstraße steht das Duo Old Time Hayride bereit, um traditionelle Bluegrass-Musik vorzutragen. Die Musiker kommen aus den Niederlanden und Osnabrück.


In der Großen Gildewart trägt die Gruppe Malbrook mittelalterliche Balladen aus Nordeuropa vor. Trotz ihres archaischen Instrumentariums bleibt die Gruppe nicht in der Tradition haften, sondern schafft den Sprung in die Moderne.




Schließlich sind da noch die falschen Italiener. Ombre di Luci spielen im Innenhof des Hauses der Jugend. Dabei sind sicher einige Stücke aus ihrem exzellenten neuen Album „Cuore d‘oro“ im Repertoire.




Folk im Viertel, Heger-Tor-Viertel, Osnabrück, Sa., 18. 8., 19.30 Uhr, Eintritt frei, Infos unter http://www.lagerhalle-osnabrueck.de.


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