Chinesisch-amerikanische Koproduktion Hoher Niedlichkeitsfaktor: "Gans im Glück"

Von Frank Jürgens

Wer kann bei diesem Niedlichkeitsfaktor schon "Nein" sagen? Entenküken Lissy im optisch toll umgesetzten Familienfilm "Gans im Glück".Wer kann bei diesem Niedlichkeitsfaktor schon "Nein" sagen? Entenküken Lissy im optisch toll umgesetzten Familienfilm "Gans im Glück".

Osnabrück. Die chinesisch-amerikanische Koproduktion „Gans im Glück“ bietet vor ungewohnter fernöstlicher Naturkulisse ein tierisches Trickabenteuer, das vor allen Dingen auf einen hohen Niedlichkeitsfaktor setzt.

Alle Jahre wieder zieht es die Zugvögel der nördlichen Hemisphäre zum Überwintern in den Süden. Damit der Flug auch klappt, üben die Gänse mit militärischem Drill ununterbrochen die V-Formation. Wie langweilig, denkt sich der aufrührerische Gänserich Peng. Wieso nicht einmal eine W-Formation versuchen? Oder eine Hashtag-Raute?

Auch sonst sorgt der wilde Draufgänger mit seinen angeberischen Flugmanövern für Chaos unter seinen Artgenossen. Als er nach einem Fehltritt seine letzte Chance auf Rehabilitation vergeigt und sich auch noch einen Flügel bricht, fliegen die anderen Gänse ohne ihn los. Dafür mutiert Peng dann zum unfreiwilligen Helden zweier Entenküken, die ebenfalls den Anschluss an ihre Gruppe verloren haben. Gemeinsam watscheln die drei ungleichen gefiederten Freunde ins Ungewisse – immer verfolgt von einer bösen Katze.

Mit „Gans im Glück“ präsentiert Drehbuchautor Christopher Jenkins („Könige der Wellen“) sein familienfreundliches Regiedebüt. Das Trickabenteuer folgt dabei im Wesentlichen den altbekannten Pfaden ähnlich gelagerter Produktionen um Außenseiter, die erst ein Abenteuer bestehen müssen, um über sich selbst hinauswachsen zu können und durch einen Reifeprozess die wahren Werte von Freundschaft und Familie zu verinnerlichen.

Optisch rasant und brillant umgesetzt, hält die chinesisch-amerikanische Koproduktion unter Federführung von Penney Finkelman Cox und Sandra Rabins („Shrek“) vor ungewohnter fernöstlicher Naturkulisse die Waage zwischen Slapstick, Spannung und kindgerechtem Humor. Wobei natürlich vor allen Dingen der hohe Niedlichkeitsfaktor der beiden Entenküken die jungen Zuschauer ins Kino locken soll.

Gans im Glück. China/USA 2018. R.: Christopher Jenkins. Deutsche Sprecher: Markus Pfeiffer, Marcia von Rebay, Norman Endres, Christian Tramitz. Laufzeit: 92 Minuten. FSK: ohne Altersbeschränkung. Cinema Arthouse, Filmpassage.


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