Am Samstag, 11. August Weitere Demonstration der Osnabrücker „Seebrücke“

Von Arne Köhler

Auch am vergangenen Samstag, 4. August 2018, ist es in Osnabrück zu einer Protestaktion gekommen: Aktivisten hängten vor dem Dom ein Transparent mit der Aufschrift „Seenotrettung ist kein Verbrechen“ auf. Foto: FischerAuch am vergangenen Samstag, 4. August 2018, ist es in Osnabrück zu einer Protestaktion gekommen: Aktivisten hängten vor dem Dom ein Transparent mit der Aufschrift „Seenotrettung ist kein Verbrechen“ auf. Foto: Fischer

Osnabrück. Für diesen Samstag, 11. August 2018, hat das Osnabrücker Aktionsbündnis „Seebrücke“ eine weitere Demonstration geplant. Diese richtet sich einer Ankündigung zufolge „gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer“ und fordert „sichere Fluchtwege nach Europa“.

Die Demonstration startet um 11 Uhr am Hauptbahnhof und endet gegen 12.30 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Theater („Platz der Deutschen Einheit“).

Die Veranstalter kritisieren in ihrer Ankündigung, „dass die Politik der EU und der Bundesregierung den Einsatz ziviler Seenotretter immer stärker behindert und damit mitschuldig wird am Tod Tausender Flüchtlinge im Mittelmeer“. So könnten die Schiffe der privaten Organisationen entgegen internationalen humanitären Regeln nicht mehr die Häfen anlaufen oder würden „ohne rechtliche Begründung wochenlang festgehalten“.

Dresscode: Orange

Die Teilnehmer werden gebeten, Kleidung in der Farbe Orange zu tragen – als Symbol für die Rettungswesten in der Seenotrettung.

Veranstaltet wird die Demonstration von der Initiative „50 aus Idomeni“, dem Verein Exil, der Flüchtlingshilfe Rosenplatz, dem Verein Griechenland-Solidarität sowie den Organisationen Attac und Refugee Law Clinic. Unterstützung kommt vom Caritasverband der Diözese Osnabrück, dem Bistum, der Diakonie, dem DGB, der IG Metall und anderen Organisationen. Weitere Informationen im Internet auf 50ausidomeni.de.


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