Rund 300 Weine und Getränke im Angebot Osnabrücker Weintage 2018: Veranstalter zufrieden

Von Leonie Bauer

Weine aus aller Welt konnten die Besucher der 15. Osnabrücker Weintage vier Tage lang probieren. Foto: Swaantje HehmannWeine aus aller Welt konnten die Besucher der 15. Osnabrücker Weintage vier Tage lang probieren. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Die 15. Osnabrücker Weintage haben mit rund 300 Weinsorten und Sommerwetter in diesem Jahr die Besucher angezogen. Die Organisatoren zeigten sich am abschließenden Sonntag zufrieden mit ihrer viertägigen Veranstaltung.

Von der Hitze ließen sich die Besucher nicht abschrecken: „Über die vergangenen vier Tagen waren einige Tausend hier“, sagt Stefan Siebert, Inhaber von Weinhof Hoberg. Besonders an den kühleren Abenden sei jeder Platz auf dem Markt vor dem Rathaus besetzt gewesen. „Bei 25 bis 26 Grad ist schönes Weintrinker-Wetter“, sagt Siebert.

Insgesamt boten die sechs ausrichtenden Weinhändler aus der Region ihren Gästen rund 300 verschiedene Weine und Getränke aus aller Welt an. So gab es beim Stand vom Weinhof Hoberg unter anderem auch Prosecco, Sekt und den veganen Wiener Cidre „Goldkelchen“ zu probieren.

Neun deutsche Weingüter hätten die Händler zudem besonders präsentiert, mit dem Ziel den deutschen Wein zu stärken. Am Stand von Wein Fohs wurde das Weingut Künstler aus der Rheingau hervorgehoben, das seit 1648 besteht und von dem unter anderem Osnabrücker Friedenscuvée angeboten wurde, weiß aus Riesling und rot aus Spätburgunder.

Besonders gut seien die leichten Sommerweine verkauft worden, sagt Stefan Siebert. Aber auch Rotwein hätten die Besucher vor dem Rathaus getrunken: „Selbst, wenn der Wein dann etwas wärmer ist.“ Für den Rest des Sommers empfiehlt er die Weißweincuvée „be happy“ vom deutschen Weingut Zotz aus Heitersheim bestehend aus Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc und Weißburgunder, der auch während der Weintage die Besucher begeisterte.

Das musikalische Rahmenprogramm wurde am Sonntag von der Schülerkapelle des Ratsgymnasiums Osnabrück abgeschlossen, die bereits am Eröffnungsfreitag spielte.

Mit der Planung der nächsten Weintage sind die Veranstalter noch nicht beschäftigt. „Wir sind jetzt ja auch schon im 15. Jahr. Langsam wissen wir, wie es geht“, erklärt Siebert. Im Herbst werde ein Termin für das nächste Jahr gesucht.


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