Geschäft für junge Mode in Osnabrück L&T will mit „Sygn“ die Digital Natives erobern

Von Benjamin Havermann

In den Startlöchern: Janina Becker (links) und Thomas Ganter von L&T stellen den im Bau befindlichen Store „Sygn“ vor. Foto: Hermann PentermannIn den Startlöchern: Janina Becker (links) und Thomas Ganter von L&T stellen den im Bau befindlichen Store „Sygn“ vor. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Wo früher die Sportabteilung des Osnabrücker Modehauses L&T war, soll demnächst „Sygn“ entstehen, ein Young-Fashion-Store, der sich an eine junge Zielgruppe richtet. Trendige Marken, eine hippe Gestaltung und ein DJ zwischen den Klamottenregalen sind Teil des Konzepts.

Noch sieht man nur Aufkleber an den Schaufenstern, auf denen steht: „Sygn wants you“. Das Osnabrücker Modegeschäft sucht damit neue Verkäufer, die die neue Mode an die Frau oder den Mann bringt. Sie sollten im besten Fall genauso jung und cool sein wie die angepeilte Zielgruppe: die sogenannten Digital Natives – also Menschen, die mit dem Internet groß geworden sind.

Junge, urbane Zielgruppe

„‚Sygn‘ richtet sich an junge, urbane Menschen, die sich in einem Laden inspirieren lassen möchten“, sagt L&T-Abteilungsleiterin Janina Becker, die den neuen Bereich verantwortet. Sie will einen stationären Laden mit den „freshesten Labeln“ gestalten, wie Cheap Monday, Dr. Denim, Tally Vaille, Ellesse oder Obey. Auch einige junge Marken aus dem ersten Stock von L&T kommen auf die rund 1800 Quadratmeter große Fläche.

Um aus dem ehemaligen Sportbereich „Sygn“ zu machen, wurde der Innenbereich inzwischen komplett entkernt. Alte Wände wurden eingerissen, neue gezogen. Etwa 2,5 Millionen Euro investiert L&T hier. Momentan sieht es aber noch sehr nach Baustelle aus. Die Verkaufsfläche mit der Frauenmode soll zukünftig in unterschiedliche Themenbereiche unterteilt werden – wie Hippies, Punks oder Trendsetters. Ein DJ soll Platten auflegen und für eine coole Atmosphäre sorgen.

Erste Eröffnung Ende September

Da noch die Baugenehmigung für den zweiten Bauabschnitt fehlt, wird Ende September nur der erste Abschnitt für die Kunden freigegeben. Der zweite und damit die offizielle Eröffnung soll später folgen.

Bis Ende September zieht hier „Sygn“ ein, noch ist es eine Baustelle. Foto: Hermann Pentermann

„‚Sygn‘ ist ein komplett neues Konzept“, sagt L&T-Geschäftsführer Thomas Ganter. Ein Geschäft mit mehreren verschiedenen Marken gebe es heute kaum noch, die großen Filialen von H&M oder Zara würden den Einzelhandel dominieren. Und obwohl die junge Generation stark im Internet vertreten ist, ist Ganter vom Erfolg eines stationären Ladens überzeugt: „Shoppen ist weiter in, und wir machen das zum Erlebnis.“


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