Goldrush und Stadt schließen Vertrag Osnabrücker Schlossgarten-Open-Air bis 2023 gesichert

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Rückblick aufs Schlossgarten-Open-Air 2017: Samy Deluxe trat mit seiner DLX-Band auf. Foto: Katharina LeuckRückblick aufs Schlossgarten-Open-Air 2017: Samy Deluxe trat mit seiner DLX-Band auf. Foto: Katharina Leuck

Osnabrück. Noch bevor das Schlossgarten-Open-Air 2018 kommenden Freitag beginnt, richtet sich der Blick in die Zukunft: Am Montag schließen Veranstalter Goldrush und die Stadt Osnabrück einen Fünf-Jahres-Vertrag über die Nutzung des Schlossgartens als Festivalgelände.

Nach dem Festival ist vor dem Festival? Das stimmt nur bedingt: Lange bevor am Freitag, 10. August, Fiddler‘s Green beim Schlossgarten-Open-Air 2018 den ersten Ton spielen, laufen bei Goldrush die Vorbereitungen für das Schlossgarten-Open-Air 2019. Zumindest in einem Punkt genießen die Veranstalter da künftig Sicherheit: Am Montag unterzeichnen die Stadt und Goldrush einen Vertrag für die Jahre von 2019 bis 2023 über das Festival im Schlossgarten. Weiterlesen: Das Schlossgarten Open Air als Marketingfaktor

„Überregionale Ausstrahlung“

Das Interesse an der Veranstaltung ist beiderseitig: Für Goldrush bedeutet das Festival Renommee, im Idealfall Spaß an der Arbeit sowie – natürlich – finanziellen Gewinn. Doch die Stadt profitiert mit. Das Open-Air habe sich „zu einer hochkarätigen Musikveranstaltung mit überregionaler Ausstrahlung entwickelt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Osnabrück. Deshalb habe die Stadt ein „Interessenbekundungsverfahren“ ausgeschrieben, am Montag wird nun ein Fünf-Jahres-Vertrag mit der Firma Goldrush Productions GmbH abgeschlossen. Anders gesagt: Die Stadt sichert dem Veranstalter für die Jahre 2019 bis 2023 die Nutzung des Schlossgartens für das Schlossgarten-Open-Air zu.

Zukunftsmusik beim Schlossgarten-Open-Air

Welche Bedeutung die Stadt Osnabrück dem Schlossgarten-Open-Air beimisst, mag man daran erkennen, dass der Vertrag nicht in aller Stille in einem Büro der Stadtverwaltung unterzeichnet wird, sondern die Stadt hochoffiziell zum Pressetermin lädt. Da wird dann Oberbürgermeister Wolfgang Griesert höchstpersönlich seine Vorstellungen von der Zukunft des Schlossgarten-Open-Airs darlegen. Auch Patricia Mersinger, gestaltungswillige Leiterin des Fachbereichs Kultur, ist bei der Vertragsunterzeichnung dabei, und sicher dürfen auch die eigentlichen Veranstalter, Rüdiger Scholz und Christoph Hengholt für die Goldrush GmbH, Pläne zur Zukunft des Schlossgarten-Open-Airs entwerfen.


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