Laute und leise Töne Dixie in the Streets, Heavy Metal Festival, Jason Bartsch

Von Thomas Wübker

Der Band Iron Maiden zollt die Osnabrücker Gruppe Miron Aiden am Samstag Tribut. Foto: Jacek WujczakDer Band Iron Maiden zollt die Osnabrücker Gruppe Miron Aiden am Samstag Tribut. Foto: Jacek Wujczak

Osnabrück. Musik aus New Orleans wird beim Osnabrücker Samstag gespielt. Das sommerliche Straßenkulturprogramm steht dieses Mal unter dem Motto „Dixie in the Streets“. Auf dem Ziegenbrink wird es laut beim NWoBHM Open Air. Und im Biergarten der Lagerhalle gibt es Slam Poetry mit Jason Bartsch.

Die Osnabrücker City wird durch den Dixieland und Oldtime Jazz in ein besonderes Flair getaucht. Diese Musik ist quirlig, fröhlich und ansteckend. Gespielt wird sie von der Happy Jazz Society vor dem Forum am Dom und Plutos Dixie Delight in der Krahnstraße und auf dem Rathausplatz.

Samstag, Innenstadt, Osnabrück, 11 bis 14 Uhr, Eintritt frei, Infos unter http://fokus-os.de oder Tel. 0541/28956.

Metal Open Air

Im idyllischen Garten des GZ Ziegenbrinks in Osnabrück wird es am Samstagabend laut. Dann findet dort das NWoBHM Open Air statt. Die Buchstaben stehen für das Genre New Wave of British Heavy Metal.

Zum NWoBHM werden Bands wie Judas Priest, Def Leppard, Motörhead sowie Iron Maiden und Saxon gezählt. Den beiden letztgenannten Bands zollen die Osnabrücker Gruppen Miron Aiden und Crusader Tribut. Sie spielen die Musik ihrer Heroen mit Leidenschaft und Inbrunst. Wie das Original werden sie nicht klingen. Ihre eigene Party können sie aber schon feiern.

Samstag, GZ Ziegenbrink, Osnabrück, 19 Uhr, Eintritt: 12 Euro, Tel. 0541/52344.




Slam Poetry

„Wie ein junger Josef Hader“, sagte mal jemand über Jason Bartsch. Der junge Dichter sammelt nicht nur Lobeshymnen und Auszeichnungen, er ist auch lustig. Am Samstag zeigt er in der Osnabrücker Lagerhalle sein Programm „Heiterkeit als Recht auf Freizeit“.

Der Titel des Programms ist auch der Titel eines Textes von Jason Bartsch. Darin geht es darum, dass „man mit diesen starren Normen und irgendwie auch diesen gesellschaftlichen Konventionen ein bisschen bricht. Und das halt eben auch durch den Humor“, erklärte der 23-Jährige dem Deutschlandfunk. Bartsch glaubt, dass der Humor ein Schlüssel sei, um Menschen ausbrechen und freier werden zu lassen. Und das beabsichtigt er auch mit seinem Programm.

Samstag, Biergarten/Lagerhalle, Osnabrück, bei schlechtem Wetter im Foyer, 20 Uhr, Eintritt frei(willig), Tel. 0541/338740.





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