Ihr regionaler Immobilienmarkt
Ein Bild von Dietmar Kröger
05.08.2018, 13:02 Uhr KOMMENTAR

Hilfe für Osnabrücker Unternehmer tut Not

Kommentar von Dietmar Kröger

Auch die geparkten Busse werden wohl vom Limberg verschwinden müssen. Foto: Dietmar KrögerAuch die geparkten Busse werden wohl vom Limberg verschwinden müssen. Foto: Dietmar Kröger

Osnabrück.. Eine Zwischennutzung ist eine Nutzung, die ihrer Natur nach von begrenzter Dauer ist. Das wird auch von den Mietern auf dem Limberg nicht angezweifelt. Sie alle wussten, worauf sie sich einlassen. Dass ihnen aber bei einem extrem angespannten Immobilienmarkt nur wenig Zeit gelassen wird, sich neu zu orientieren, ist bedenklich.

Der Fokus lag beim Thema "Limbergkaserne" in der Vergangenheit hauptsächlich bei den dort heimischen Musikern, die Gewerbetreibenden – so der Eindruck – sind dabei komplett untergegangen. Ihre Lobby war offensichtlich nicht stark genug. 

Länger als erwartet konnten sie auf dem Limberg bleiben, weil Stadt und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben lange brauchten, um einen Kaufvertrag auszuhandeln, wohl nicht zuletzt, weil das Gelände erheblich belastet ist. In dieser Zeit haben sich die Mieter häuslich eingerichtet. Da mag der eine oder andere vielleicht verdrängt haben, dass die Zeit seines Verbleibs auf den Höhen des Limbergs endlich ist. Gleichwohl ist die Stadt gut beraten, den Gewerbetreibenden helfend unter die Arme zu greifen.

Kämmerer Thomas Fillep kündigt an, dass Wirtschaftsförderung und Eigenbetrieb die Geschäftsleute auf dem Limberg unterstützen und ihnen bei der Suche nach bezahlbaren Werk- und Lagerstätten behilflich sind. Das ist ein erster Schritt. Aufgrund der Marktsituation werden es die Unternehmen aber trotzdem schwer haben, neue Bleiben zu finden.



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