Vom Ursumpf bis ins Weltall Osnabrücker Kinder tauchen beim Schwarzlicht-Golf in 3D-Welt ein

Von Thomas Wübker

Unterwasser, mit Dinos, in der Arktis und im Welten spielten Kinder beim 3D-Schwarzlicht-Minigolf. Foto: David EbenerUnterwasser, mit Dinos, in der Arktis und im Welten spielten Kinder beim 3D-Schwarzlicht-Minigolf. Foto: David Ebener

Osnabrück. In andere Welten tauchten Kinder am Donnerstag beim Schwarzlicht-Minigolfen ein. Sie reisten in 3D-Welten von den Sümpfen der Urzeit bis ins Weltall.

Der zwölfjährige Fynn ist ein selbstkritischer Junge. „Ich spiele häufiger Minigolf, aber ich kann’s nicht“, sagt er. Er geht aber auch nicht zum Schwarzlicht-Golfen am Petersburger Wall, um seine Fähigkeiten zu verbessern, sondern weil er Bock auf was Besonderes hat. Zusammen mit Marvin (14), Malte (12) und Darren (11), der am Donnerstag Geburtstag hat, bildet er eine Gruppe. Nachdem sie durch einen Vorhang gehen, stehen sie in einer prähistorischen Welt.

Als sich ihre Augen an die neue Sicht durch die Prisma-Brille gewöhnt haben, sehen die Jungs Dinosaurier im Raum stehen, Spinnen und Skelette auf dem sumpfartigen Boden und Schlangen auf den Golfbahnen liegen. Unter dem Schwarzlicht sehen sie auch wie Fynns Zähne strahlend weiß leuchten. Auch seine Turnschuhe und der Aufdruck auf Maltes T-Shirt leuchten plötzlich. „Das ist wirklich was Besonderes hier“, meint Fynn beeindruckt.

Was Besonderes ist auch das Minigolfen. „Durch den 3D-Effekt ist es schwieriger, alles gut zu sehen“, sagt Fynn. Es ist nicht nur so, dass er beim Schlagen im Sumpf steht, auch die Bahnen sehen anders aus, sie leuchten und sind scheinbar mit Wasser gefüllt.

Nachdem sie aber einige Bahnen absolviert haben, läuft es bei den Jungs besser. Sie haben sich nun an die neuen Welten gewöhnt. Sonst steht Fynn bei der D1 von TuS Haste im Tor. 3D-Fußball im Schwarzlicht kann er sich aber nicht vorstellen. „Das wäre komisch und verwirrend.“

Nach den Tieren aus der Urzeit treffen die Jungs auf Meeresbewohner. Dort gefällt es Fynn am besten. Sie machen noch Besuche im Universum und in der Arktis, wo es zwar kühl aussieht, aber leider keine Abkühlung gibt.

Am Ende antwortet Fynn auf die Frage, ob er sich verbessert hat, mit einem skeptischen: „Na ja…“ Aber er ist ja nicht zum Schwarzlicht-Golfen gekommen, um zu trainieren. „Hier kann man Spaß haben“, urteilt Fynn.

Schwarzlicht-Golfen am Petersburger Wall 29 ist dienstags bis freitags von 15 bis 22 Uhr, samstags von 12 bis 22 Uhr und sonntags von 12 bis 21 Uhr möglich. Kinder unter zehn Jahren dürfen dort nur in Begleitung eines Erwachsenen spielen. Der Eintritt kostet 8 Euro für Kinder bis 17 Jahren und 9 Euro für Erwachsene. Mehr Infos unter http://www.schwarzlichtgolf-osnabrueck.de/.





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