Tierarzt vermutet Giftköder Hund nach Spaziergang in der Dodesheide gestorben

Von Jörg Sanders

In der Dodesheide ist am Dienstag ein Hund nach eine Spaziergang gestorben – womöglich durch einen Giftköder. Symbolfoto: imago/Christian MangIn der Dodesheide ist am Dienstag ein Hund nach eine Spaziergang gestorben – womöglich durch einen Giftköder. Symbolfoto: imago/Christian Mang

Osnabrück. In der Dodesheide ist ein Hund nach einem Spaziergang am Dienstag qualvoll gestorben. Der Tierarzt vermutet, der anderthalb Jahre alte Mischling habe einen Giftköder geschluckt.

Am Dienstagmorgen gegen 7.15 Uhr ging eine Frau mit ihrem Hund spazieren. Etwa eine Stunde dauerte der Spaziergang.

Tier innerlich verblutet

Am Nachmittag stellte die Besitzerin fest, dass es ihrem Hund nicht gut ging. Sie brachte ihn zum Tierarzt. Da war aber schon zu spät: Der Hund war innerlich am Verbluten, der Tierarzt schläferte das Tier ein, um es von seinen Qualen zu erlösen, berichtet Polizeisprecherin Anke Hamker. 

Der Tierarzt vermutet einen Giftköder – eine Mischung aus Pflanzen- und Rattengift. Die Hundebesitzerin erstattete Anzeige, kann aber nicht sagen, ob ihr Hund unterwegs etwas gefressen hatte. Ein Giftköder ist zwar nicht bewiesen, dennoch warnt die Polizei Hundebesitzer in der Dodesheide.

Die Route der Hundebesitzerin

Die Hundebesitzerin war mit ihrem Hund folgende Route gelaufen: Schwedenschanze, Brandenburger Straße, Dodeshausweg in Richtung Waldfriedhof. Auf dem Rückweg kam sie an der Mecklenburger Straße und Ellerstraße entlang. Insbesondere in diesem Bereich sollten Hundebesitzer wachsam sein.


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