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01.08.2018, 15:36 Uhr KOMMENTAR

Quartiersarbeit in Osnabrück: Sinnvoller Ansatz

Kommentar von Sandra Dorn

Die Krankenschwestern Stephanie Mehliss (links) und Tanja Will vom Pflegedienst Wüstenwerk fahren über den Pappelgraben in der Wüste. Foto: David EbenerDie Krankenschwestern Stephanie Mehliss (links) und Tanja Will vom Pflegedienst Wüstenwerk fahren über den Pappelgraben in der Wüste. Foto: David Ebener

Osnabrück. Etwa 45 500 Single-Haushalte gibt es in Osnabrück. Das bedeutet: Mehr als jeder Vierte lebt alleine – und das sind nicht nur Studenten.

Wer möglichst lange autonom in den eigenen vier Wänden bleiben möchte, kann das nur über funktionierende Netzwerke – gerade im Alter. Sonst droht nicht nur Vereinsamung, sondern auch Unterversorgung.

Dass die Wüsteninitiative auch ohne Unterstützung der Stadt in wenigen Jahren zu solch einem Netzwerk inklusive Pflegedienst gewachsen ist, kommt nicht von ungefähr: In dem Stadtteil, insbesondere in der hinteren Wüste, leben nun mal viele Akademiker.

In anderen Quartieren wie beispielsweise Schinkel sieht es da ganz anders aus, da bleibt die große Gruppe der Migranten in der Regel außen vor, hier bräuchte es mehr Unterstützung von außen.

Der Ansatz der Osnabrücker Grünen, bestehende Initiativen zu unterstützen und womöglich neue anzuschieben, ist daher sinnvoll.


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