Mit Martin W. Lunnegard Hasekultur stellte sich unter bei Shock Records

Von Markus Strothmann

Wegen Wetter spielte Martin Lunnegard aus Stockholm am Samstag bei Shock Records statt am Alando-Strand. Für intime Songwriter-Konzerte eine perfekte Location. Foto: Swaantje HehmannWegen Wetter spielte Martin Lunnegard aus Stockholm am Samstag bei Shock Records statt am Alando-Strand. Für intime Songwriter-Konzerte eine perfekte Location. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Wegen Gewitter zog Hasekultur am Samstag vom Alando Strand um zu Shock Records. Der schwedische Musiker Martin W. Lunnegard spielte dort ein intimes Konzert mit Hits aus seinem Heimatland, die hier noch niemand je gehört hat - und ABBA.

Nach übertriebener Hitze und Trockenheit in den Tagen zuvor kam am Samstagabend Einiges runter, sodass das Hasekultur-Konzert nicht wie geplant unter freiem Himmel stattfinden konnte. Shock Records bot Martin W. Lunnegard spontan Obdach, und eine kleine Gruppe Zuschauer versammelte sich ebenfalls an der Theke des Plattenladens, die zum Abhängen perfekt geeignet ist. 

Zweimal Dancing Queen

Allein mit Westerngitarre performte Lunnegard überwiegend Coverversionen von Popsongs made in Sweden, überwiegend auf Schwedisch, sodass der Text nicht vom Genuss der Musik ablenken konnte. Aber auch ABBA hat der Sänger drauf: Dancing Queen musste er auf Drängen der Zuhörer gleich zweimal spielen, zwei bis drei sangesfreudige steuerten auch gleich die Harmoniestimmen bei. Lunnegard selbst beschränkte sich gitarrentechnisch auf kompetentes Strumming von Lagerfeuerakkorden und verließ sich ansonsten auf seine volle, klare Stimme, die zu leichtem Pop genauso passt wie zu Country-Tunes. 

Treffen in Hollywood

Mit Fallet Regn hatte Martin W. Lunnegard auch einen eigenen Song im Repertoire. Weiteres Material sei zwar vorhanden, aber „noch nicht wirklich fertig“, wie er nach dem Konzert erklärte. Den Besuch des Sängers verdankt Osnabrück einem Zufall: Lunnegard und Hasekultur-Veranstalter Timo Wenner haben sich vor rund zehn Jahren in Hollywood kennengelernt. Aus dem Treffen entstand eine Freundschaft, die bis heute andauert. Auch auf musikalischer Ebene versteht man sich, wie sich zeigte bei einem gemeinsamen Jam von Lunnegard und Wenners Metallica-Tribute-Band Nutellica im Rosenhof.


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