Freiwillig für die Umwelt Abwechslungsreich: Ökologisches Jahr bei der DBU

Von Monika Vollmer

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Ann-Kathrin Goltermann (19) wollte vor ihrem Studium noch etwas anderes ausprobieren und hat sich bei der Bundesumweltstiftung für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr  beworben. Für sie war es die richtige Entscheidung. Foto: Monika VollmerAnn-Kathrin Goltermann (19) wollte vor ihrem Studium noch etwas anderes ausprobieren und hat sich bei der Bundesumweltstiftung für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beworben. Für sie war es die richtige Entscheidung. Foto: Monika Vollmer

Osnabrück. Ann-Kathrin Goltermann (19) beendet in diesem Monat ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Sie erzählt, warum sie sich engagiert und wie dieser Einsatz sie verändert hat.

Nach dem Abitur stand für Goltermann fest, dass sie vor ihrem Studium etwas anderes ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln wollte, damit ihr Leben nicht ganz so verschult sei. Da die Leistungskurse Biologie und Chemie immer ihr Steckenpferd waren, war für sie klar, dass es ein FÖJ sein sollte. „Das bietet so viele unterschiedliche Tätigkeiten, vom Verkauf von Produkten bis hin zum Kröten sammeln in freier Natur“, erzählt sie. Goltermann bewarb sich bei der Alfred-Töpfer-Akademie für Naturschutz, bekam direkt nach dem Bewerbungsgespräch die Zusage bei der in Osnabrück ansässigen DBU, einer der größten Stiftungen Europas, die innovative Projekte zum Umweltschutz fördert.

Goltermann betreut Schulklassen, die die Wanderausstellung „ÜberLebensmittel“, eine Ausstellung zu nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung, besuchen. Sie berichtet dann über begrenzte Ressourcen und steigende Weltbevölkerung, erklärt den Weg unserer Nahrungsmittel vom Acker bis zum Teller und präsentiert Vorschläge, wie man sich auch in Zukunft gesichert und ausgewogen ernähren kann. „Ich gewann an Persönlichkeit, lernte, mich vor Leute zu stellen, fremde Menschen zu animieren. Es ist toll zu sehen, wie die dann Spaß an der Sache bekommen.“

Nebenbei hilft sie bei der Öffentlichkeitsarbeit, recherchiert, gestaltet Handzettel mit, die sie in der Stadt auslegt. Die kollegiale Zusammenarbeit mit Älteren macht ihr ebenso viel Freude wie die Arbeit mit Kindern.

 „Ich fühlte mich hier sehr wohl, und es war eine Super-Entscheidung, die sinnvoll ist und zu der ich nur raten kann“, sagt sie kurz vor Ende ihres FÖJ. Goltermann möchte dem naturwissenschaftlichen Bereich auch in Zukunft treu bleiben und dazu beitragen, die Gesundheit von Menschen langfristig zu fördern. Sie wird ein Ernährungswissenschaften-Studium beginnen.

Das DBU-Zentrum Osnabrück bietet jungen Menschen zusammen mit der Alfred-Töpfer-Akademie für Naturschutz eine Stelle im Rahmen eines FÖJ. Nähere Informationen gibt es unter www.dbu.de oder unter www.nna.niedersachsen.de


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