DIY in Osnabrücker Museum „Mobiler Werkraum+“: Kinder basteln und malen im Nussbaum-Haus

Von Anne Reinert

Kunstpädagogin Nele Jamin ließ Kinder am Dienstag im Felix-Nussbaum-Haus basteln und malen. Sie war anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Museums mit ihrem „Mobilen Werkraum+“ zu Gast. Foto: Hermann PentermannKunstpädagogin Nele Jamin ließ Kinder am Dienstag im Felix-Nussbaum-Haus basteln und malen. Sie war anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Museums mit ihrem „Mobilen Werkraum+“ zu Gast. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Ein „Do-it-yourself-Atelier“ hat die Kunstpädagogin Nele Jamin am Dienstag im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück eröffnet. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Museums gastierte sie dort mit ihrem „Mobilen Werkraum+“.

Für Nele Jamin fühlt sich ihr Tag als Freundin des Felix-Nussbaum-Hauses „ein bisschen wie früher“ an. Schließlich kehrt sie zum 20-jährigen Bestehen des Museums an ihre alte Arbeitsstätte zurück. Von 2000 bis 2010 war sie dort künstlerische Museumspädagogin. Inzwischen hat die Kunstpädagogin sich mit ihrem „Werkraum+“ selbstständig gemacht. Und mit eben jenem „Mobilen Werkraum+“ bot sie am Dienstag ein „Do-it-yourself-Atelier“ für Kinder an.

Fleißige junge Künstler

Schon vormittags ist eine Gruppe junger Künstler im Museum fleißig. Die Kinder basteln Buttons, gestalten Postkarten oder schnitzen Stempel. Anton (8) sitzt konzentriert vor einer Sternform, die er mit bunten Perlen füllt. Später kommt ein Magnet dahinter, damit er ihn an den Kühlschrank hängen kann. Basteln macht Spaß, oder? „Ja“, antwortet Anton strahlend.

Maryam (9) malt ihr eigenes Buch. Die dreigeteilten Seiten machen es möglich, Kopf, Rumpf und Beine jeder Figur einzeln umzuklappen. „Aus der Prinzessin wird ein Geistermädchen, das von der Arbeit kommt, dann eine Feuerprinzessin und dann ein Robotermädchen“, erklärt Maryam, während sie die Seiten umblättert.


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