Bald geht es wieder los Jan und Libett werben für den Stoppelmarkt in Vechta

Von Benjamin Havermann

Jan und Libett kommen mit Delegation aus Vechta zur „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), um Werbung für den Stoppelmarkt zu machen. Foto: Elvira PartonJan und Libett kommen mit Delegation aus Vechta zur „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), um Werbung für den Stoppelmarkt zu machen. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Es ist eine lieb gewordene Tradition: Immer kurz vor dem Beginn des Stoppelmarktes in Vechta kommen Jan und Libett nach Osnabrück, um mit ihrer Orgel für den Markt zu werben. Im Schlepptau hatten sie die Mitglieder des Marktausschusses, der sich um die Organisation des Stoppelmarktes kümmert.

Unter anderem besuchte die Gruppe aus Vechta die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Begrüßt wurden sie von Wilfried Hinrichs, Leiter der Osnabrücker Stadtredaktion. Dieser musste gestehen, dass er selbst bislang noch nicht auf dem Stoppelmarkt war. Die Ausschussvorsitzende Anja Sommer lud Hinrichs daraufhin herzlich zum ältesten Markt in Nordwestdeutschland ein, der vom 16. bis zum 21. August stattfindet.

Jan und Libett sind die Symbolfiguren des Stoppelmarktes. Die fiktiven Charaktere gehen zurück auf eine Zeichnung des Ökonomierats Heinrich Averdam, die erstmals 1912 in der Vechtaer Stoppelmarkt-Zeitung erschien. Seit „Jan von Dählen un Stuken Libet“ es sieben Jahre später auf das Titelblatt der Jahrmarktspostille schafften, sind sie untrennbar mit der Traditionsveranstaltung verbunden.

Auf Betreiben eines damaligen Ratsherrn wurden Jan und Libett, wie die Figuren heute heißen, schließlich zum Leben erweckt. Seit 1971 ziehen sie in den Wochen vor dem Jahrmarkt mit einer Drehorgel durch die Region, um für den sechstägigen Rummel zu werben. Regelmäßige Ziele sind neben er „Neuen Osnabrücker Zeitung“ unter anderem die Bezirksregierung Weser-Ems und die Industrie- und Handelskammer.


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