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Stromabnehmer einer WFB abgeknickt Zugausfälle und Verspätungen zwischen Osnabrück und Bielefeld

Von Christian Lang und Jörg Sanders

Gestrandet: eine Westfalenbahn bei Bünde. Foto: NWM-TVGestrandet: eine Westfalenbahn bei Bünde. Foto: NWM-TV

Osnabrück. Bahnreisende zwischen Bielefeld und Osnabrück müssen sich am Freitag auf Verzögerungen einstellen. Wegen einer defekten Oberleitung kommt es zu Verspätungen und Zugausfällen. Am späten Nachmittag teilte die Westfalenbahn mit: Der Streckenabschnitt ist wieder frei.

Nach Auskunft der Deutschen Bahn war ein Teilstück zwischen Bünde und Bruchmühlen aufgrund einer defekten Oberleitung gesperrt. Eine Westfalenbahn „strandete” zwischen den beiden Orten. Die rund 400 Insassen wurden evakuiert, hieß es von einem Sprecher der Bahn. Die Feuerwehr ordnete wegen der Hitze offenbar die Räumung des Zugs an. Diese war der Bundespolizei Münster zufolge um 14.20 Uhr abgeschlossen.


Foto: NWM-TV

Fernverkehrszüge wurden umgeleitet, einige Regionalbahnen fielen aus. Die Einschränkungen galten in beide Richtungen. Ein Sprecher ging davon aus, dass die Sperrung noch bis in die Abendstunden anhält. 

WFB: Strecke wieder frei

Die Westfalenbahn ging von 18 Uhr aus, teilte jedoch um 16.35 via Twitter mit: Der gesperrte Streckenabschnitt ist wieder freigegeben. Die Bundespolizei in Münster bestätigte unserer Redaktion die Freigabe um 16.45 Uhr noch nicht.


Die Westfalenbahn hatte eigener Angabe zufolge einen Notverkehr mit Bussen und Taxen zwischen Osnabrück und Bünde eingerichtet.

Stromabnehmer abgeknickt

Die Bundespolizei in Münster berichtet auf Anfrage: Eine Verankerung an der Oberleitung sei beschädigt gewesen. Dadurch wurde der Stromabnehmer der Westfalenbahn beschädigt. Fotos des gestrandeten Zuges zeigen einen abgeknickten Stromabnehmer. 

Der Stromabnehmer der Westfalenbahn wurde umgeknickt. Foto: NWM-TV

Durch den fehlenden Strom „strandete” die Bahn letztlich. Der 

Der beschädigte Stromabnehmer. Foto: NWM-TV

Eine Schlepplok sollte die beschädigte Westfalenbahn zur Reparatur nach Bünde bringen. Anschließend sollte die Oberleitung geprüft und gegebenenfalls repariert werden, bevor die Strecke wieder freigegeben werden konnte.

Defekt an der Oberleitung. Foto: NWM-TV

In anderen Orten warteten offenbar Reisende auf ihren Zug:





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