Wie die Fische im Wasser Mädchen entspannen beim Steh-Paddeln

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Stand up Paddling: Ferienspaßaktion beim Wassersportverein Osnabrück. Foto: André HavergoStand up Paddling: Ferienspaßaktion beim Wassersportverein Osnabrück. Foto: André Havergo

Osnabrück. So wohl wie die Fische im Wasser fühlten sich am Donnerstag 13 Mädchen beim Stand Up Paddling, dem Paddeln im Stehen. Dort stehen sie auf aufblasbaren Surfbrettern und fahren entspannt auf dem Stichkanal umher.

Bevor es aber aufs Wasser geht, müssen noch ein paar Dinge erklärt werden. Wie wird ein Paddel richtig gehalten? Wie wird damit gelenkt oder gebremst? Wie gelingt der Aufstieg auf das Brett am besten? Das alles und noch viel mehr erklärt den Mädchen der Trainer Kai Bellinghausen. Er gehört zum Team der Stadtpaddler, die Kurse im Stand Up Paddling am Wassersportverein Eversburg anbieten.


Trainer Kai Bellinghausen erklärt die Handhabung eines Stehpaddels. Foto: André Havergo


Die 14-jährigen Mädchen Melissa und Jona standen schon mal mit einem Brett auf einer Welle. Bei L + T sind sie auf der Hasewelle gesurft. Melissa meint, sie sei etwas mehr als eine Minute auf dem Surfbrett geritten. „Da braucht man viel Gleichgewichtssinn“, sagt Jona. Außerdem müssen die Surfer dort das Gewicht richtig verlagern. „Wenn man zu weit vorne auf dem Brett steht, geht es unter das Wasser und man fliegt runter.“


Die ersten Versuche - noch auf den Knien. Foto: André Havergo


Auch beim Stand Up Paddeln sollen die Mädchen nicht zu weit vorne stehen. Der Standort am hinteren Ende des Bretts ermöglicht eine bessere Balance und bessere Möglichkeiten zum Lenken. Ansonsten ist Stand Up Paddling mit dem Surfen bei L + T nicht vergleichbar, sagt Kai Bellinghausen. Beim sogenannten Riversurfen fahren die Surfer auf einer Welle. Auf dem Stichkanal gibt es höchstens mal Wellen, wenn ein Schiff vorbei fährt. Das kommt aber selten vor, und die Wellen sind relativ klein. „Stand Up Paddling ist Bewegungs- und Ganzkörpertraining“, sagt er.

Die meisten Stand Up Paddler suchen auch nicht das Abenteuer und den Nervenkitzel, sondern Entspannung und Ruhe. „Man kann dabei runter kommen vom Stress und vom Alltag in die Natur fliehen“, sagt Kai Bellinghausen. Das Stand Up Paddling ist schnell zu lernen. Das zeigen auch die 13 Mädchen, die den Aufstieg aufs Brett mühelos schaffen. Keine von ihnen fällt ins Wasser. „Die Bretter haben viel Volumen und sind sehr stabil“, sagt Bellinghausen. Sie sind auch nicht aus Holz oder einem anderen festen Material, sondern werden aufgepumpt.


Na bitte, geht doch. Stand Up Paddling ist gar nicht so schwer und schult Körper- und Rückenmuskulatur. Foto: André Havergo


Geeignet ist dieser Wassersport, der immer mehr Anhänger findet, für jeden, der gehen und stehen kann, wie es Kai Bellinghausen sagt. Mehr Infos über das Stand Up Paddling gibt es im Internet unter http://stadtpaddler.de. Das JZ Westwerk bietet am 24. und 27. Juli weitere Ferienpass-Kurse für Mädchen von 12 bis 17 Jahren an.


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