Ferientipps 2018 Das Marta in Herford: Ferienprogramm für kreative Köpfe

Von Danina Esau

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Mischen, malen und experimentieren: Im Marta Herford können sich kreative Kinder austoben. Foto: Marta HerfordMischen, malen und experimentieren: Im Marta Herford können sich kreative Kinder austoben. Foto: Marta Herford

des Herford. In den Sommerferien ins Museum? Warum nicht: Das Marta-Atelier in Herford bietet Ferienwerkstätten an, in denen Kinder nach Lust und Laune mit verschiedenen Materialien experimentieren können. Das Problem aus niedersächsischer Sicht: Das Angebot richtet sich an den Ferien in NRW aus. Aber die Ausstellungen sind natürlich auch sehenswert.

Jede Werkstatt widmet sich einem bestimmten Material, das den Kindern unter der Anleitung erfahrender Kunstvermittler nähergebracht wird. Es wird recycelt, gedruckt, gemalt und mit Farbe und Papier gearbeitet. Am 20. Juli geht es los mit der Druckwerkstatt: Gemeinsam mit dem Künstler Dennis Kehr lernen die Kinder farbenfroh Stoffe zu bedrucken und Stempel herzustellen. Kehr möchte zeigen, dass der Weg des Druckens ebenso spannend ist, wie das Ergebnis, das in lebendiger Runde entsteht.

Die Ferienwerkstätten finden jeweils von 10 bis 14 Uhr statt und kosten pro Person 18 Euro. Der Preis beinhaltet das Material und einen Snack. Bis sieben Tage vor dem jeweiligen Termin können Teilnehmer per E-Mail an bildung@marta-herford.de oder telefonisch unter 05221/994430-15 angemeldet werden. Am 21. August findet die Farbwerkstatt mit der Kunstvermittlerin Kim Lempelius statt. Die Kinder beschäftigen sich mit dem Umgang, der Wirkung und der Entstehung von Farben. Lempelius zeigt, wie bestimmte Farben durch Mischung entstehen und welche Farben für welche Materialien verwendet werden. Die nächsten Termine liegen dann schon außerhalb der niedersächsischen Sommerferien: Am 22. August zeigt Künstlerin Anke Stratmann-Horn vielfältige Möglichkeiten, Papier zu bemalen, zurechtzuschneiden, dreidimensional zu falten, knicken und knüllen. Ebenfalls mit Stratmann-Horn gehen die Kinder am 23. August in der Bauwerkstatt an die Arbeit. Sie befassen sich mit verschiedenen Architekturen und lassen im Anschluss ihrer Fantasie freien Lauf. Mit unterschiedlichen Materialien können sie frei bauen, was sie sich in ihren Köpfen ausgemalt haben.

Am 24. August veranstaltet die Museumspädagogin Inga Michaelis nochmals eine Druckwerkstatt.

Und die Ausstellung? Derzeit zeigt das Marta unter anderem „Willkommen im Labyrinth – Künstlerische Irreführungen“. Für die Ausstellung haben Künstler das Innere des Museums in einen inspirierenden Parcours verwandelt, der das Labyrinthische als Denkfigur präsentiert und sich zugleich als eine alle Sinne herausfordernde Körpererfahrung darstellt.

Und warum heißt das Museum eigentlich Marta? Der zur Gründung gefundene Name setzte sich aus m für Museum, art für Kunst und a für Ambiente beziehungsweise Architektur zusammen. Das Gebäude wurde vom Architekten Frank Gehry entworfen und 2005 eröffnet.

Das Museum liegt in der Goebenstraße 2-10 in Herford. Wer mit dem Auto aus Osnabrück anreist, nimmt von der A30 die Abfahrt Kirchlengern und fährt Richtung Herford weiter, ab dort ist das Marta ausgeschildert. Auch der Zug ist eine Option, das Museum ist vom Bahnhof Herford in nur drei Minuten zu Fuß erreicht.


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