Gleich mehrere Hotel-Objekte MBN baut weiter stark auf die Region Osnabrück

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Das zweitgrößte Hotel Osnabrücks entsteht derzeit an der Kreuzung Pottgraben/Niedersachsenstraße. Errichtet wird das künftige Holiday-Inn-Hotel vom Bauunternehmen MBN aus Georgsmarienhütte. Foto: Norbert MeyerDas zweitgrößte Hotel Osnabrücks entsteht derzeit an der Kreuzung Pottgraben/Niedersachsenstraße. Errichtet wird das künftige Holiday-Inn-Hotel vom Bauunternehmen MBN aus Georgsmarienhütte. Foto: Norbert Meyer

Georgsmarienhütte. Nach der Vollendung des L+T-Sporthauses hat die MBN Bau AG in und um Osnabrück weitere markante Projekte in der Pipeline.

Bei drei dieser Vorhaben geht es um Hotels. Neben der Großdiskothek „Alando Palais“ baut MBN derzeit im Auftrag der Alando Grundbesitz und Entwicklungs GmbH ein sechsgeschossiges Holiday-Inn-Hotel mit 158 Zimmern sowie einem Veranstaltungssaal für 400 Personen.  Der geplante Fertigstellungstermin des dann zweitgrößten Hotels der Stadt ist Anfang 2019. Im November 2017 sorgte MBN für Aufsehen durch den Kauf des seit Jahren verfallenen Hotels „Burggraf“ und eines benachbarten Einfamilienhauses in Tecklenburg. Vor wenigen Wochen kaufte das Bauunternehmen aus Georgsmarienhütte das Gasthaus Kampmeier und das dazugehörige Parkhotel am Heger Holz in Osnabrück.

„Burggraf-Gebäude abbruchreif“

Die Pläne des neuen Eigentümers für die beiden zuletzt genannten Objekte sind verschieden. Wie MBN-Vorstandssprecher Jens Böhm unserer Redaktion sagte, hält er das bisherige Gebäude der einstigen Nobelherberge „Burggraf“ für „abrissreif“. Derzeit arbeite MBN „in enger Abstimmung mit der Stadt Tecklenburg und dem Kreis Steinfurt“ an einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Wenn dieser bis zum Jahresende rechtskräftig sei, könne auf dem „Burggraf“-Gelände im kommenden Jahr ein neuer Hotel- und Appartementkomplex entstehen. Dafür suche MBN einen externen Betreiber, erklärte der Vorstand.

 

Im Fall des Osnabrücker Parkhotels hatte MBN bereits mitgeteilt, dass Verkäuferin Annette Klöker den Hotel- und Restaurantbetrieb noch bis zum Jahresende weiterführen werde. Was danach kommt, ist unklar. „Wir sind derzeit dabei, ein Konzept auszuarbeiten. Unsere Intention ist, den Restaurantbetrieb aufrecht zu erhalten“, sagte Böhm zu diesem Vorhaben. Auf eine Fortführung des Hotelbetriebs will er sich nicht festlegen. Vorstellbar seien „unterschiedliche Nutzungen“.

200 Mitarbeiter in Georgsmarienhütte

Seine Kernkompetenz sieht das 1969 in Osnabrück gegründete Unternehmen MBN im schlüsselfertigen Hochbau. Insgesamt beschäftigt die MBN Bau AG mehr als 500 Mitarbeiter, davon rund 200 am Stammsitz Georgsmarienhütte. Zwölf Nachwuchskräfte befinden sich in der Ausbildung.

 

Neben Projekten in den Bereichen Industrie-, Gewerbe-, Wissenschafts- und Wohnungsbau hat MBN auch schon Alten- und Pflegeheime realisiert. Beim Pflegeheim Nortrup im Artland war das Unternehmen lange Zeit Mitgesellschafter. Eine „strategische Beteiligung“ hält MBN nach eigenen Angaben am Gewerbe- und Industriepark „Niedersachsenpark“ an der A1-Abfahrt Neuenkirchen-Vörden. Der „Teutopark“ an der A1-Abfahrt Lengerich mit Einkaufs-Fachmärkten und Dienstleistungsunternehmen befindet sich vollständig im Eigentum von MBN.

 

„Wir verstehen uns als langfristige Partner unserer Kunden“, betont Böhm. Zu den langjährigen MBN-Kunden zählen sowohl öffentliche als auch private Bauherren. Dass darunter auch Volkswagen ist, liegt nicht zuletzt daran, dass MBN schon für die einstige Osnabrücker Cabrio-Schmiede Karmann gebaut hat. Für die Hauptverwaltung des Unternehmens Kaffee-Partner im Stadtgebiet Hafen hat MBN unter anspruchsvollen architektonischen Vorgaben den Rohbau errichtet.

Auch das im Oktober 2017 vom Landmaschinenhersteller Claas in Dissen eröffnete Elektronik-Entwicklungszentrum ist von MBN errichtet worden. Ebenfalls im Jahr 2017 hat MBN zum Ausbau seiner Marktposition in NRW die Tochter MBN Bau GmbH mit Sitz in Köln gegründet. Dennoch setzt die MBN Bau AG nach Angaben ihres Vorstandssprechers weiterhin stark auf ihre Heimatregion, wo sie wie im Fall des Neustadt-Carrés in Osnabrück oder des Overberg-Carrés in Georgsmarienhütte als Projektentwickler tätig wurde.


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