Nachfolger für Wolfgang Lücke gesucht Wer wird neuer Präsident der Universität Osnabrück?

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Verzichtet auf eine zweite Amtszeit: Osnabrücks Universitätspräsident Wolfgang Lücke. Foto: Uni Osnabrück/Jette GolzVerzichtet auf eine zweite Amtszeit: Osnabrücks Universitätspräsident Wolfgang Lücke. Foto: Uni Osnabrück/Jette Golz

Osnabrück. Nach nur einer Amtszeit hört Wolfgang Lücke Ende September 2019 als Präsident der Universität Osnabrück auf. Die Entscheidung über seine Nachfolge soll im kommenden Wintersemester fallen.

Die Präsidentenstelle war von Ende April bis Ende Mai ausgeschrieben. Nach Informationen unserer Redaktion gibt es 13 Bewerber, darunter auch interne. Nach der Sommerpause werden sie sich einer Findungskommission vorstellen. "Im Wintersemester soll dann die hochschulöffentliche Anhörung stattfinden", sagte Universitätssprecher Utz Lederbogen auf Nachfrage. Anschließend treffe der Senat seine Entscheidung.

Präsident Lücke hatte das Gremium im Februar darüber informiert, dass er am 30. September 2019 aus dem Amt ausscheide und für eine zweite Amtszeit von acht Jahren nicht zur Verfügung stehe. Senat und Hochschulrat haben daraufhin eine gemeinsame Findungskommission eingerichtet.

Uni will reibungslosen Übergang

Im Senat sagte Lücke: "Die Beendigung meiner Präsidentschaft im Herbst 2019 hat rein persönliche Gründe. Ich gebe meine Entscheidung frühzeitig bekannt, damit ausreichend Zeit für das aufwändige Verfahren zur Wahl einer Amtsnachfolgerin beziehungsweise eines Amtsnachfolgers bleibt."

Wie die Universität Osnabrück mitteilte, könne das Verfahren von der Stellenausschreibung bis zur Ernennung durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mehr als sechs Monate in Anspruch nehmen. Zur Gewährleistung eines reibungslosen Übergangs solle es aber möglichst schon gegen Ende der Vorlesungszeit des kommenden Wintersemesters abgeschlossen werden. Die letzten Lehrveranstaltungen dieses Studienhalbjahres finden am 9. Februar 2019 statt.

"Die Beendigung meiner Präsidentschaft im Herbst 2019 hat rein persönliche Gründe"Unipräsident Wolfgang Lücke

Siebenköpfige Findungskommission

Zwischenzeitlich haben der Hochschulrat und der Senat eine gemeinsame Findungskommission zur Wahl des neuen Präsidenten eingerichtet. Auf seiner Sitzung im Februar wählte der Senat folgende Mitglieder in das Gremium: Achim Stephan, Sibylle Annemargret Sexson und Werner Nienhüser. Vom Hochschulrat werden Axel Zeeck als Vorsitzender, Elmar Weiler und Luise Schorn-Schütte der Findungskommission angehören. Hinzu kommt ein beratendes Mitglied des Wissenschaftsministeriums.  

Monatlich 6229,12 Euro plus X

Die Stelle des Präsidenten der Universität Osnabrück (Besoldungsgruppe W3) ist mit einem monatlichen Grundgehalt von 6229,12 Euro dotiert. Hinzu kommen Funktions-Leistungsbezüge. Laut Ausschreibung wird eine "wissenschaftlich ausgewiesene, führungsstarke Persönlichkeit" gesucht, die über herausgehobene Leitungserfahrungen im Wissenschaftsmanagement verfügt und ein "ausgeprägtes Verständnis für die Besonderheiten einer Universität" aufweist. Von den Bewerbern werde zudem erwartet, dass sie in der Lage sind, den laufenden Strategieprozess dynamisch weiterzuentwickeln. Dies schließe die Unterstützung von Vielfalt und Gleichstellung sowie einen dialogorientierten Führungsstil ein. (Weiterlesen >> Zukunftskonzept UOS 2020: Wie die Uni Osnabrück mit den Großen mithalten will)

Die Präsidentschaft ist gemäß niedersächsischem Hochschulgesetz zunächst auf sechs Jahre befristet. Bei einer möglichen Wiederwahl verlängert sich die Amtszeit um acht Jahre. 

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