Radweg in 2019 fertig Lücke am Osnabrücker Haseuferweg wird geschlossen

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Der Haseufwerg verläuft direkt durch die Osnabrücker Innenstadt - wie hier zwischen Schlagvorder Straße und Heinrich-Heine-Straße. Eine der letzten Lücken soll bis 2019 zwischen Vitischanze und Wachsbleiche geschlossen werden. Archivfoto: Gert WestdörpDer Haseufwerg verläuft direkt durch die Osnabrücker Innenstadt - wie hier zwischen Schlagvorder Straße und Heinrich-Heine-Straße. Eine der letzten Lücken soll bis 2019 zwischen Vitischanze und Wachsbleiche geschlossen werden. Archivfoto: Gert Westdörp

Osnabrück. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten für den Lückenschluss des Haseuferwegs zwischen Turnerstraße und Wachsbleiche beginnen. Die Stadtverwaltung rechnet mit einer Fertigstellung in 2019.

Konkret geht es um den Bau eines etwa 500 Meter langen und 3,50 Meter breiten Radwegs, der die Turnerstraße für Radfahrer und Fußgänger in nordwestlicher Richtung bis zur Wachsbleiche verlängert. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr anlaufen und im kommenden Jahr abgeschlossen sein, teilt die Stadtverwaltung mit. Geplant ist außerdem, die neue Wegebeziehung zu einem späteren Zeitpunkt auch an die Stüvestraße anzuschließen. Nach dem Lückenschluss wird der Haseuferweg 17 Kilometer lang sein und vom Stadtteil Eversburg im Nordwesten quer durch Osnabrück bis nach Lüstringen ins östliche Stadtgebiet führen.

Gesamtinvestition von 386.000 Euro

Für den Wegebau und den Bau einer Brücke über die Hase sind Gesamtkosten in Höhe von 386.000 Euro veranschlagt. Von dieser Summe entfallen 150.000 Euro auf den reinen Wegebau und die Beschilderung. Die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes fördert diesen Teil der Gesamtsumme mit 62 Prozent. Bislang müssen Radler auf ihrem Weg zwischen Wachsbleiche und Hasetorwall auf die Stüvestraße ausweichen.


Zwischen Wachsbleiche und Hasetor soll jetzt eine der letzten Lücken des Osnabrücker Haseuferwegs geschlossen werden.


Der Ausbau des Haseuferwegs in diesem Bereich gehört zu den Maßnahmen des Osnabrücker Radverkehrsplans, der wiederum unter anderem zur Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt Osnabrück beitragen soll. Der Lückenschluss soll laut Verwaltungsmitteilung motivieren, Autofahrten aufs Fahrrad zu verlagern und so zur Senkung der Schadstoffemissionen beizutragen. 

Pläne aus den 1950er Jahren

Die Idee für den Ausbau geht bereits auf Pläne zurück, die in den 1950er Jahren gefasst wurden. Mit dem neuen Teilstück des Haseuferweges ist die Innenstadt aus beiden Richtungen auf dem Uferweg erreichbar. Radler und Fußgänger können den Stadtkern dann direkt am Wasser durchqueren.

Zu den nächsten Vorhaben gehören die Anbindung des neuen Wegstücks an die Stüvestraße sowie eine Verbesserung der Sicherheit im Bereich Vitischanze und beim Überqueren des Hasetorwalls. 

Mehr Informationen zum Haseuferweg auf der Internetseite www.lebendige-hase.de.


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