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29.06.2018, 20:00 Uhr KOMMENTAR

Oberschulen stark nachgefragt

Kommentar von Dietmar Kröger

Die Thomas-Morus-Schule und die Domschule sind bislang die einzigen Oberschulen im Stadtgebiet. Foto: Katja SteinkampDie Thomas-Morus-Schule und die Domschule sind bislang die einzigen Oberschulen im Stadtgebiet. Foto: Katja Steinkamp

Osnabrück. Wie schon im Vorjahr mussten die Oberschulen in Trägerschaft des Bistums eine stattliche Zahl an Schülern ablehnen. Diese Schulform scheint sich wachsender Beliebtheit zu erfreuen.

Noch bietet allein die Schulstiftung des Bistums diese Schulform an. Das könnte sich ändern, wenn die Verwaltung die politischen Wünsche zur Reform der Sekundarstufe I umsetzen und die Umwandlung der derzeit vier in städtischer Trägerschaft befindlichen Realschulen realisieren kann.

Die Zeit drängt, denn an der Modernisierung der Osnabrücker Sek-I-Landschaft hängt auch das Schicksal der drei Innenstadtschulen Schule an der Rolandsmauer, Hauptschule Innenstadt und Möser-Realschule. Aus diesen drei Schulen könnte eine Oberschule werden, was gleichzeitig das Ende der Felix-Nussbaum-Schule als letzter verbliebener Hauptschule bedeuten würde.

Die Politik hat der Verwaltung im Frühjahr nach langem Hin und Her einen Arbeitsauftrag erteilt, der unter anderem auch die Klärung der Frage nach einer Umwandlung aller städtischer Realschulen in Oberschulen beinhaltet. Die nächste Sitzung des Schulausschusses ist am 6. September. Es wäre schön, wenn bis dahin konkrete Pläne vorliegen würden.


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