Für spielerische Sommerferien Bei diesem Kartenspiel dürfen Sie Katzen klauen

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Tränke, Miezen und Hexen sind Bestandteile des Kartenspiels „Miau Miau Katzenklau“. Foto: Jörn MartensTränke, Miezen und Hexen sind Bestandteile des Kartenspiels „Miau Miau Katzenklau“. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Nachts sind alle Katzen grau. Deshalb spielt man das Kartenspiel „Miau Miau Katzenklau“ (Verlag: Qango) von Annika Hamann besser tagsüber. Denn bei dieser Quartettabwandlung kommt es auf die Farben an.

Blau, weiß, gelb und braun sind die Streuner, die von Hand zu Hand weitergereicht werden. Das funktioniert wie beim Quartett: Wenn ein Mitspieler höflich nach einer Katzenfarbe fragt, muss ich ihm eine Karte dieser Farbe aushändigen. War der erste Beutezug erfolgreich, dürfen bis zu zwei weitere folgen. Ziel ist es, vier Katzen einer Farbe zu sammeln, dabei helfen auch Jokerkarten. Dieses Quartett darf man vor sich ablegen. Wer zuerst drei Quartette legt, hat gewonnen.

Doch so einfach wie es klingt, ist es nicht: Denn die Mitspieler haben in aller Regel Abwehrkarten auf der Hand, mit denen sie einen Kartenaderlass verhindern können: Zaubertöpfe helfen bei Fragen nach bestimmten Farben, und zwar so lange, bis ein Mitspieler seinerseits einen Zaubertopf auslegt. Hexen wirken universell, allerdings nur einmal. Jede eingesetzte Abwehrkarte hat noch einen weiteren Effekt: Sie beendet den Zug das aktiven Spielers.

Ok, die Illustration von Arnold Reisse ist Geschmackssache, aber das Spiel kommt an. Das Schöne an „Miau Miau Katzenklau“ ist: Da es auf dem bekannten Quartett-Prinzip aufbaut, kennen selbst viele Kinder schon das Grundgerüst. Doch die wenigen Zusatzregeln haben es in sich. Jüngere haben gerade in den Anfangspartien noch deutliche Probleme. Fünfjährige allein schon beim Zurechtkommen mit der im Laufe des Spiels wachsenden Kartenhand, geschweige denn mit dem taktischen Anspruch. Für Kinder ab sechs oder spätestens sieben Jahren bietet „Miau Miau Katzenklau“ aber einen netten Zeitvertreib für zwischendurch.

Miau Miau Katzenklau“ (Qango) von Annika Hamann ist für 3 bis 6 Spieler ab sechs Jahren und kostet etwa 10 Euro plus 2 Euro Versandkosten und ist ausschließlich über das Internet unter quango.de oder spieletaxi.de erhältlich.

Diesen und alle weiteren Freizeittipps für die Ferien finden Sie auf der Themenseite www.noz.de/ferien

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