Chor trifft auf Jazz IfM Big Band Night im Blue Note trotzte der WM-Konkurrenz

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Das IfM-Jazzorchester spielte im Osnabrücker Blue Note. Foto: Thomas OsterfeldDas IfM-Jazzorchester spielte im Osnabrücker Blue Note. Foto: Thomas Osterfeld

Osnabrück Zum vierten Mal im Blue Note: die Big Band Night des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück. Eingerahmt wurden die Konzerte des IfM-Jazzorchesters und der Big Band der WWU Münster von dem Gesang der Vocal-Group des IfM und den traditionellen Klängen der Oldtime-Jazzcombo.

Kraftvoll donnern Bläsersätze durch das Blue Note, und man fühlt sich ins „Aktuelle Sportstudio“ versetzt: „Up To Date“ heißt die von Thomas Reich komponierte und in den 60er-Jahren von Max Gregers Big Band eingespielte Titelmelodie der ZDF-Sportsendung. Anlässlich der WM in Russland hat Stephan Schulze den Gassenhauer als Eröffnung eines Konzerts gewählt, das im Blue Note stattfindet: „Big Band Night Vol. 4“. Als zweites Ensemble steht das IfM-Jazzorchester auf der Bühne, dessen Bandleader Schulze ist. Er führt seine Big Band durch ein abwechslungsreiches Programm mit Evergreens der Swingära bis zu einem funkigen, zeitgenössischen Stück, das der New-Orleans-Legende

Auf den Spuren von traditionellem New-Orleans-Jazz

Eröffnet wurde die Nacht von der Oldtime-Jazzcombo, die mit Tuba und Banjo auf den Spuren von traditionellem New-Orleans-Jazz und Dixieland wandelte. Den Übergang zu der WWU Big Band aus Münster schuf die Vocal-Group des IfM. Der gemischte Chor startete a cappella, um sich später beim dynamischen „Smack Dab In The Middle“ von der Big Band begleiten zu lassen. Mit Druck und Effet ließen schließlich die Münsteraner den Abend ausklingen. Eher unbekannte, nicht abgedroschene Titel von Johnny Richards bis Charles Mingus und eine großartige Big-Band-Version des Soundgarden-Songs „Black Hole Sun“ trafen den Nerv des Publikums.


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