Azubis berichten über ihre Ausbildung Mit Flexibilität und Menschenkenntnis zur IHK Osnabrück

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Osnabrück Die Vielseitigkeit ihrer Aufgaben, das gefällt Gina Stefan und Magnus Fels besonders an ihrer Ausbildung bei der IHK: Stefan absolviert ein Duales Studium mit BWL-Schwerpunkt und Fels macht eine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement. In der Reihe „Zukunft bilden“ berichten sie über ihre Ausbildung, und warum Menschenkenntnis und Flexibilität dafür nötig sind.

Gina Stefan und Magnus Fels sind im August vergangenen Jahres mit ihrer Ausbildung angefangen. Überzeugt haben beide unter anderem die Erfahrungsberichte ihrer Vorgänger auf der Azubi-Website der IHK. Zuvor hatte Fels bei „total unterschiedlichen Praktika“ zum Beispiel als Garten- und Landschaftsbauer oder als Medizintechniker in verschiedene Berufsfelder hereingeschnuppert. „Meine Stärken sind Deutsch, Mathe und Naturwissenschaften“, sagt Stefan, die bei der Berufsberatung auf das Duale Studium im Bereich Wirtschaft aufmerksam wurde.

Organisationstalent ist wichtig

Bei der IHK haben beide bisher in den Bereichen Aus-und Weiterbildung, Recht und Steuern sowie Zentrale Dienste, beziehungsweise Organisation und Beschaffung gearbeitet. Fels fand es besonders spannend, mit dem Ausbildungsberater unterschiedliche Betriebe zu besuchen. Stefan wiederum sagt: „Es war total super, dass ich schon so viel Verantwortung übertragen bekommen und zum Teil selbst kleine Projekte bearbeitet habe.“

Auf die Frage, welche Voraussetzungen man in ihrem Job haben muss, antwortet sie daher: „Man muss sich selbst organisieren können, mitdenken und selbstständig sein.“ Fels ergänzt: „Flexibilität ist auch wichtig. Denn wir machen nicht jeden Tag die gleichen Aufgaben. Es kommt immer wieder etwas Neues.“ Außerdem komme es am Telefon und beim Schreiben von E-Mails darauf an, sich ausdrücken zu können. „Als Fächer sind Mathe und Deutsch wichtig“, folgert Fels, außerdem muss man laut Stefan auf andere zugehen können, „zum Beispiel auf Messen“. Das sei ihr anfangs nicht so leicht gefallen. „Aber man wächst mit seinen Aufgaben.“ Denn: „Wir sind Dienstleister. Bei unserer Arbeit geht es um Menschen.“ Daher sei Menschenkenntnis auch wichtig.

Die IHK als Arbeitgeber

Und was zeichnet die IHK als Arbeitgeber aus? Stefan, die parallel zur Ausbildung ein BWL-Studium an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie absolviert, freut sich über einen verkürzten Arbeitstag in ihrer Sechs-Tage-Woche: „Ich bin von der IHK für meine Lernzeit nachmittags teilweise freigestellt. Das hilft wirklich sehr und ist schon etwas Besonderes.“ Fels wiederum lobt regelmäßige Azubi-Meetings zu aktuellen Themen und regelmäßige Treffen zum Austausch mit dem Hauptgeschäftsführer. „Da gibt es ja sonst nicht so viele direkte Berührungspunkte.“

Ein weiterer Vorteil seien die flexiblen Arbeitszeiten. „ Ich komme mit der Bahn aus Melle und kann so die Wartezeit zwischen arbeiten und Zugabfahrt verkürzen.“ Außerdem gebe es stets Azubi-Projekte wie den Dreh eines Filmes über die Ausbildung bei der IHK im vergangenen Jahr.

Außerdem erhalten alle IHK-Azubis für die Dauer ihrer Ausbildung einen Arbeitslaptop und ihren persönlichen, auf sie eingestellten Bürostuhl. „Das sieht sehr witzig aus, wenn einer die Abteilung wechselt und mit seinem Stuhl über den Flur schiebt“, erinnert sich Fels schmunzelnd.


„Zukunft bilden“ ist eine Bildungsinitiative für Auszubildende, die von Firmen und Institutionen aus der Region unterstützt wird. Ein Jahr lang bekommen die Teilnehmer die Neue OZ oder eine ihrer Regionalausgaben als Abo kostenlos nach Hause geliefert und erhalten die Chance, ihr Allgemeinwissen zu verbessern. Dies können sie beim wöchentlichen Zeitungsquiz unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen. Vielfältige Begleitveranstaltungen vervollständigen das Konzept. Weitere Informationen zur Initiative gibt es bei Luisa Gröninger unter Telefon 0541/310-243 oder per Mail an l.groeninger@noz.de.

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