Mit Kunden ins Gespräch kommen Tageszeitung gibt Auszubildenden der Sparkasse Osnabrück Denkanstöße

Von Sina-Christin Wilk

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Machen eine Ausbildung zum Bankkaufmann: Maximilian Witte und Christian Frank. Die Tageszeitung versorgt sie mit Gesprächsthemen für Smalltalk mit Kunden. Foto: Jörn MartensMachen eine Ausbildung zum Bankkaufmann: Maximilian Witte und Christian Frank. Die Tageszeitung versorgt sie mit Gesprächsthemen für Smalltalk mit Kunden. Foto: Jörn Martens

Osnabrück Nachwuchskräfte durch Zeitungslesen fördern? Für die Projektdauer von einem Jahr ist dies mit der Unterstützung von „Zukunft Bilden“ möglich. Auszubildende werden dabei wahlweise mit Printabos oder Digitalabos versorgt. Ein Gespräch mit zwei Auszubildenden der Sparkasse Osnabrück zeigt: Die Bildungsinitiative integriert sich optimal in die Ausbildung des Bank-Nachwuchses.

Maximilian Witte und Christian Frank stecken mitten in der Ausbildung zum Bankkaufmann. Im zweiten Lehrjahr haben sie „Zukunft Bilden“ als Modul gewählt. Beiden war schon vor ihrer Bewerbung um den Ausbildungsplatz klar, dass sie mit Menschen arbeiten möchten. Um mit Kunden ins Gespräch zu kommen, ist Gesprächsstoff gefragt. „Hier liefert die Zeitung Denkanstöße und tagesaktuelle Themen“, sagt Frank. Erst durch das Projekt sei ihnen bewusst geworden, wie groß der Mehrwert einer Tageszeitung ist. Obwohl beide schmunzelnd zugeben, dass der Sportteil ihr Lieblingsressort ist, entdecken sie zunehmend weitere Themen für sich. Frank, der jeden Tag von Schüttorf mit dem Zug nach Osnabrück pendelt, nutzt die Zeitungs-App unter anderem, um kurze Wartezeiten zu überbrücken. „Früher habe ich Musik gehört oder Whatsapp genutzt, jetzt lese ich schon mal einen oder zwei Artikel“, erzählt er. Witte hat das Zeitunglesen zum festen Bestandteil des Frühstücks gemacht.

Gutes Allgemeinwissen gehört zum Rollenbild. Genauso wie ein gepflegtes Äußeres, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und eine gute Kommunikationsfähigkeit. Jedoch muss man „kein Mathe-Ass sein“, versichert Kristin Hehenkamp aus der Abteilung Ausbildung/ Personalentwicklung. Ein Schulabschluss ab mittlerer Reife aufwärts ist ein Muss, aber auf alles weitere bereite die Berufsschule bestens vor.

Was die Ausbildung bei der Sparkasse Osnabrück besonders macht? Zum einen eine Karriereplanung nah am Menschen, sagt Hehenkamp. Die Ausbildung wird mit einer zweiwöchigen Zusatzqualifikation „Sparkassen-Kauffrau/-mann“ abgeschlossen. Anschließend sammeln die Azubis innerhalb eines Jahres Erfahrungen als Springer, um letztlich zu schauen, wohin der eigene berufliche Weg führt. Zum anderen ein umfassendes Programm im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement, das für alle Angestellten Angebote von Sport über Massagen bis hin zu Ernährungsberatung vorsieht, sowie die Modulreihe „Gesundheit in der Ausbildung“.

Die Sparkasse Osnabrück agiert vorausschauend: „Wir gucken, wie viele Auszubildende wir in drei Jahren übernehmen können“, so Hehenkamp. Ziel sei es, den eigenen Nachwuchs auszubilden, um so auf den demografischen Wandel innerhalb des Unternehmens zu reagieren. Im letzten Ausbildungsjahr können sich die Azubis um eine 20-monatige Sonderausbildung bewerben – eine spezifische Maßnahme der Sparkasse Osnabrück. Im Anschluss an die zweieinhalbjährige Ausbildung können sie Sonderqualifikationen in den Themenfeldern Stab, Privatkunden, Firmenkunden oder gewerbliche Sachbearbeitung erwerben. „Derzeit betreue ich am liebsten Privatkunden in der Vermögensberatung und könnte mir vorstellen, mich hier schwerpunktmäßig zu qualifizieren“, erzählt Christian Frank.


Der Weg zur Ausbildung: Die Sparkasse Osnabrück nimmt bereits Bewerbungen für den Ausbildungsstart am 1. August 2019 entgegen. Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen wird ein Online-Berufseignungstest durchgeführt, der bei Bestehen innerhalb weniger Tage zur Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch führt. Bewerbungen bitte ausschließlich online an: www.sparkasse-osnabrueck.de/karriere. Es werden voraussichtlich 18 Azubis mit dem Ziel Bankkauffrau/-mann und vier Studierende für ein duales Studium „Bachelor of Arts – Spezialisierung Banking and Sales“ gesucht.

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