Störung der Nachtruhe Osnabrücker Polizisten entdecken Pistole in der Unterhose

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Einen unerwarteten Einsatz hatte die Polizei in der Nacht zu Sonntag. Symbolfoto: Michael GründelEinen unerwarteten Einsatz hatte die Polizei in der Nacht zu Sonntag. Symbolfoto: Michael Gründel

Osnabrück. Eigentlich sollte die Polizei in der Nacht zu Sonntag in der Ansgarstraße in Osnabrück für Ruhe sorgen. Doch der Einsatz lief anders als geplant, denn ein Mann in Unterhose öffnete ihnen die Tür – mit einer Schusswaffe im hinteren Bund.

Laute Musik, Stampfen und Klopfen störte die Nachtruhe der Bewohner eines Haues in der Ansgarstraße. Deshalb erschien am Sonntag um 0.54 Uhr die Polizei. Die Beamten suchten den lärmenden Mann auf und ermahnten ihn zur Ruhe. Beim Öffnen der Tür war er lediglich mit Unterwäsche bekleidet und stark betrunken.

Als ihn die Beamten überprüfen wollten, fiel plötzlich eine scharfe Schusswaffe aus dem hinteren Bund der Unterhose. Die nicht geladene Pistole sei ein Erbstück, gab er an. Dazu gehörten auch noch mehrere Patronen, die von den Polizeibeamten ebenso wie die Waffe umgehend beschlagnahmt wurden. Der 60-jährige Mieter muss sich wegen der Ruhestörung und eines Verstosses gegen das Waffengesetz verantworten.

Ermahnung zeigt keine Wirkung

Doch damit nicht genug: Offensichtlich hatten die Ermahnungen zur Ruhe nicht gefruchtet, denn die anderen Hausbewohner wurden auch nach dem Einsatz der Polizei weiter in ihrer Nachtruhe gestört. Die Polizisten klingelten gegen 1.50 Uhr erneut. Der 60-Jährige zeigte sich wenig kooperativ und wurde von den Beamten schließlich in Gewahrsam genommen. Den Rest der Nacht verbrachte er in einer Zelle bei der Polizei.


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