Demo in Osnabrück Flüchtlinge fordern Achtung ihrer Privatsphäre

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Osnabrück. Am Donnerstagnachmittag haben Flüchtlinge der Landesaufnahmebehörde im Natruper Holz und andere Interessierte gegen Abschiebung demonstriert.

Sie sind am Flüchtlingshaus laut Veranstalter mit etwa 100 Teilnehmern gestartet. Von dort sind sie zum Stadthaus und zum Rathausplatz weiter gelaufen.

„Die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung in der Sedanstraße sind der ständigen Angst ausgesetzt, abgeschoben zu werden“, sagte Janine Schmittgen. Die 25-Jährige gehört zum Aktionsbündnis „#schlafenlassen“, das die Demo organisiert hat.

Kritik richtete sich unter anderem an die Polizei, die laut den Geflüchteten das Grundrecht auf Privatsphäre verletzte. „Sie klopfen an die Tür und wenn keine Antwort kommt, brechen sie die Tür auf“, sagte ein Flüchtling auf der Kundgebung. Sie forderten deshalb die Achtung ihrer Menschenrechte und das Recht auf Privatheit und auf Schlafenlassen in der Nacht.


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