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Überbleibsel aus Dampflokzeit verkauft Wasserturm am Osnabrücker Bahnhof soll Musiktreff werden

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Wird bald umgebaut: Der Wasserturm am Hauptbahnhof. Foto: Michael HehmannWird bald umgebaut: Der Wasserturm am Hauptbahnhof. Foto: Michael Hehmann

rll Osnabrück. Der Wasserturm am Hauptbahnhof soll ein Treffpunkt für die Musikszene werden. Ein junges Team will Probenräume für Bands einrichten, dazu Bühnen für Auftritte und eine Lounge Bar.

Der 35 Meter hohe Koloss ist ein Überbleibsel aus der Zeit der Dampfkraft. Kurz vor dem 1. Weltkrieg, wurde der Wasserturm am Hauptbahnhof gebaut. Über baumdicke Wasserleitungen ließen sich die Kessel der Lokomotiven in wenigen Minuten füllen.

Das Bassin in den oberen Stockwerken des Turms ist ausgetrocknet. Er könnte noch immer 750000 Liter Wasser aufnehmen. Der Behälter bleibt unangetastet, wenn jetzt für den Turm ein neues Zeitalter beginnt. Seit einigen Monaten gehört das technische Baudenkmal der Ostra-Immobilien GmbH. Oliver Nunziante, Betreiber eines Tonstudios und zugleich Gastronom, will den Wasserturm pachten und in den nächsten Monaten zum Musiktreff umbauen.

Durch eine raffinierte Raumaufteilung mit Emporen über mehrere Ebenen wollen Oliver Nunziante und seine Mitstreiter Platz für Konzerte mit 150 oder 200 Zuhörern schaffen.

Ausführlich berichten wir über den Wasserturm in der Donnerstagausgabe unserer Zeitung.


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