Aktionsbündnis „#schlafenlassen“ Donnerstag Demo gegen Abschiebung in Osnabrück

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Die Veranstalter der Demonstration kritisieren die Unterbringungspraxis im Flüchtlingshaus an der Sedanstraße. Foto: Archiv/Jörn MartensDie Veranstalter der Demonstration kritisieren die Unterbringungspraxis im Flüchtlingshaus an der Sedanstraße. Foto: Archiv/Jörn Martens

Osnabrück Am Donnerstag wollen die Abschiebegegner des Aktionsbündnisses „#schlafenlassen“ in Osnabrück protestieren gegen „untragbare Zustände“ im Flüchtlingshaus, wie sie sich ausdrücken, und gegen die dortige Abschiebepraxis.

Die Einrichtung am Natruper Holz ist einer von niedersachsenweit sechs Standorten der Landesaufnahmebehörde. Hier werden Flüchtlinge untergebracht, bis ihr Asylverfahren so weit ist, dass sie auf die Kommunen verteilt werden – oder aber sie das Land wieder verlassen müssen.

Die Bewohner seien „der ständigen Angst ausgesetzt, abgeschoben zu werden“, kritisieren die Organisatoren in einer Pressemitteilung. Außerdem würden die Freiheitsrechte der Bewohner beschränkt, werfen sie der LAB vor.

(Weiterlesen: Gegen Abschiebungen: Was hinter „Solidarity City Osnabrück“ steckt)

180 Personen seien zu der Demo angemeldet, teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Los geht es um 15 Uhr mit einer Kundgebung vor dem LAB-Standort in der Sedanstraße 115, danach soll der Demonstrationszug sich über die Natruper Straße zum Stadthaus bewegen, wo eine Zwischenkundgebung geplant ist. Das Ende der Demo ist ab etwa 18 Uhr vor dem Rathaus geplant.


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