Nachfolgerin von Stefan Muhle Rosensträter soll neue Kreisrätin im Landkreis Osnabrück werden

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Bärbel Rosensträter soll nach Informationen unserer Redaktion neue Erste Kreisrätin im Landkreis Osnabrück werden. Foto: Henning Müller-Detert/Landkreis OsnabrückBärbel Rosensträter soll nach Informationen unserer Redaktion neue Erste Kreisrätin im Landkreis Osnabrück werden. Foto: Henning Müller-Detert/Landkreis Osnabrück

Osnabrück. Bärbel Rosensträter soll nach Informationen unserer Redaktion neue Erste Kreisrätin im Landkreis Osnabrück werden. Die jetzige Ordnungsamtsleiterin würde im Falle ihrer Wahl die Nachfolge von Stefan Muhle antreten, der zu Jahresbeginn als Staatssekretär für Digitales ins Niedersächsische Wirtschaftsministerium wechselte.

Entsprechende Informationen bestätigte ein Sprecher des Landkreises unserer Redaktion am Dienstag. So wird Landrat Michael Lübbersmann die Kandidatin in der nächsten Sitzung des Kreistages am 17. September dem Parlament vorschlagen. Zur Wahl reicht eine einfache Mehrheit. Rosensträter hatte sich in einem offenen Verfahren beworben, das die Kreisverwaltung nach dem Weggang von Stefan Muhle eröffnete.

Seit 1987 beim Landkreis

Die Kandidatin ist seit 2014 Leiterin des Fachdienstes Ordnung und hatte bereits mehrere Posten in der Kreisverwaltung inne, unter anderem im gemeinsamen Gesundheitsdienst mit der Stadt und im Fachdienst Planen und Bauen. Die 47-Jährige lebt mit ihren beiden Kindern im Meller Stadtteil Wellingholzhausen und begann ihre Laufbahn beim Landkreis Osnabrück im Jahr 1987.

Rosensträter ist nach eigenen Angaben parteilos. Im Falle einer Wahl zur Ersten Kreisrätin sieht sie den Erhalt der finanziellen Leistungsfähigkeit des Landkreises als wichtigsten Punkt der kommenden Jahre. Zudem will sie einen Schwerpunkt auf Personalmanagement und Fachkräftesicherung legen.

Muhle wechselte nach Hannover

Der bisherige Erste Kreisrat Stefan Muhle wechselte zum Jahresbeginn vom Schölerberg nach Hannover. Im von Bernd Althusmann (CDU) geführten Wirtschaftsministerium bekleidet der Meller seither den Posten eines Staatssekretärs – mit dem Schwerpunkt Digitales. Für Muhle war es nach seinen rund sechs Jahren in der Osnabrücker Kreisverwaltung eine Rückkehr nach Hannover: Bereits vor seinem Amtsantritt im Jahr 2011 war der Jurist rund drei Jahre lang Leiter des Referats Regierungsplanung und Grundsatzfragen in der niedersächsischen Staatskanzlei. Zuvor war Muhle unter anderem Sprecher des Kultusministeriums in der Landeshauptstadt und Referent der CDU-Landtagsfraktion.


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