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Hauch von Hollywood in GMHütte Emma Heming-Willis in GMHütte: Was Bruce Willis‘ Frau mit Kokosnüssen zu tun hat

Von Kathrin Pohlmann


Georgsmarienhütte. Emma wer? Das wird sich der ein oder andere sicher fragen. Emma Heming-Willis ist die Ehefrau von Hollywoodstar und Actionheld Bruce Willis. Doch mit Film und Fernsehen hatte ihr Auftritt in GMHütte nichts zu tun – es ging um Kokosöl und Körperpflege. Und wer könnte sich besser damit auskennen als ein Model wie Heming-Willis?

Starflughafen New York, Ziel: Georgsmarienhütte. Emma Heming-Willis ist mit dem Auto aus Hamburg gekommen. Kein roter Teppich, kein Blitzlichtgewitter. An diesem Tag geht es ums Geschäft und um ihre neue Pflegelinie „Cocobaba“.

Kokosnuss für Haut und Haare

Die 39-Jährige hatte nach eigenen Angaben schon immer eine „Leidenschaft für Beauty-Produkte“. Na klar, im Modelbusiness kommt man um das Thema wohl nicht herum. Während ihrer Schwangerschaft suchte sie nach der perfekten Körpercreme – doch die gab es für die anspruchsvolle Haut offenbar nicht. Heming-Willis dachte an ihre Kindheit zurück und zack, da kam die Kokosnuss in Erinnerung. „Meine Großmutter verwendete das Kokosnussöl zum Kochen oder für die Haare und vor allem für die Haut. Kokosnussöl gehörte einfach zu unserem Leben“, schreibt die gebürtige Malteserin in ihrem Blog.

Hollywoodmäßig glamourös

Was zum Backen, Kochen und Frisieren geht, das kann man sich sicher auch gut auf die Haut schmieren. Und so besorgte sich die 39-Jährige reines Kokosöl als Balsam für ihren Babybauch. Doch schnödes Öl aus dem Supermarkt kaufen, das neben Essig und Sonnenblumenöl steht, ist irgendwie unsexy und so gar nicht hollywoodmäßig glamourös. Warum also nicht eine Geschäftsidee mit hübscher Verpackung zaubern? Kurzum entwickelte sie die eigene Pflegelinie samt Start-up-Unternehmen „Cocobaba“. Und genau diese Produkte haben sie jetzt ins Osnabrücker Land verschlagen.

Herstellung und Versand in GMHütte

Denn hergestellt werden sie in GMHütte bei der Firma Sander Strothmann, Verpackung und Versand hat das Unternehmen Scholz, welches gleich nebenan seinen Sitz hat, übernommen. Seit 1. Juni besteht die Zusammenarbeit. Doch wie kommt eine Frau wie Emma Heming-Willis ausgerechnet auf Deutschland und vor allem ausgerechnet auf GMHütte? Ihr in Idar-Oberstein geborener Mann Bruce Willis hat nichts damit zu tun. „Meine Agentin Britta hat mich darauf gebracht. Deutschland hat hohe Standards, was die Produktion von Naturkosmetik betrifft“, sagt Hemming-Willis. Und die Herstellung wollte sie sich einmal anschauen.

Emma Heming-Willis im Labor Foto: Michael Gründel

Ein Blick ins Labor, ein Besuch in der Verpackungshalle, Gespräche mit den Geschäftspartnern. „Ich bin das erste Mal hier“, sagt sie. Freitag geht es wieder zurück in die USA.

Bruce steht drauf

Die persönliche Erklärung für den etwas eigenwilligen Namen geht übrigens so: „Der ‚Baba‘-Teil des Markennamens steht für den Kosenamen, welchen mein Mann Bruce und ich uns vor Jahren gaben. Heute nennen wir unsere Kinder so. ‚Coco‘ steht natürlich für den Hauptbestandteil der Kokosnuss, der mich durch eine magische Zeit in meinem Leben begleitet hat, genau genommen zweimal – gesegnet mit zwei wunderbaren Töchtern und keinen Dehnungsstreifen.“ Zwei Kinder und keine Dehnungsstreifen – das muss ein Teufelszeug sein. Und auch Ehemann Bruce findet „Cocobaba“ offensichtlich super: Auf dem gleichnamigen Instagram-Account tanzt er und singt er vor den aufgereihten Tiegeln.

Creme oder Gene?

Doch man tut Emma Heming-Willis unrecht, wenn man sie nur als „Frau von“ bezeichnet. Sie ist sympathisch, nahbar und sieht natürlich gut aus. Ob es letztendlich an der Creme liegt oder auch die Gene eine Rolle spielen, wer weiß.