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13.06.2018, 17:11 Uhr BAUANTRAG VOR FRISTABLAUF

Neumarkt-Center: Schluss mit der Schwarzmalerei

Kommentar von Sebastian Stricker

Ein Schandfleck ist das grüne Kachelhaus am Osnabrücker Neumarkt. Bald soll an dieser Stelle ein schickes Einkaufszentrum entstehen. Foto: Michael GründelEin Schandfleck ist das grüne Kachelhaus am Osnabrücker Neumarkt. Bald soll an dieser Stelle ein schickes Einkaufszentrum entstehen. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Der Durchbruch in Sachen Neumarkt-Center steht unmittelbar bevor. Noch vor Beginn der Sommerferien – und damit Wochen vor Fristablauf – will Investor Unibail Rodamco den Bauantrag für sein 130-Millionen-Euro-Projekt in Osnabrück einreichen.

Damit sollte ein für allemal Schluss sein mit dem Zaudern und Zetern, das seit Jahren die Schlagzeilen rund um das geplante Einkaufszentrum bestimmt.

Für Schwarzmalerei, wie sie vor allem Gegner des Vorhabens mit Leidenschaft betrieben haben, gibt es spätestens jetzt keinen Grund mehr. Wahrscheinlich gab es den nie. Ein vorzeitiges Scheitern in Osnabrück hätte einen Imageschaden verursacht, wie ihn ein Unternehmen vom Kaliber Unibail Rodamco sich nicht im Geringsten leisten kann. Welche Kommune hätte dann noch mit den Fülle und Fortschritt versprechenden Franzosen verhandelt?

Das lange Warten auf das Center beweist vielmehr, dass Osnabrück es dem Investor mit einem selten strengen Durchführungsvertrag alles andere als leicht gemacht hat. Und ob „Oskar“ ein Erfolg wird, muss die Zukunft zeigen. Fürs Erste aber können sich die Gemüter endlich beruhigen.


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