Philipp Christ kommt für Jens Martin 23-Jähriger zieht in Osnabrücker Stadtrat ein

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Neuer Ratsherr: Philipp Christ (links, SPD) wird in der Ratssitzung im Rathaus Osnabrück von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) vereidigt. Foto: David EbenerNeuer Ratsherr: Philipp Christ (links, SPD) wird in der Ratssitzung im Rathaus Osnabrück von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) vereidigt. Foto: David Ebener

Osnabrück. Stühlerücken in der SPD-Fraktion: Mit Philipp Christ sinkt der Altersdurchschnitt des Osnabrücker Rates rapide. Der 23-Jährige kommt für den 46-jährigen Jens Martin, der den Rat wegen eines Umzugs nach Wuppertal verlässt. Nach Florian Schwab (CDU) ist er der Zweitjüngste im obersten Gremium der Stadt.

Christ wird künftig Mitglied im Verwaltungsausschuss, im Ausschuss für Finanzen- und Beteiligungssteuerung sowie im Aufsichtsrat des Klinikum Osnabrück sein. Bei seiner Arbeit will der gebürtige Hildesheimer sozialdemokratische Akzente setzen und „nicht nur auf Sparflamme kochen“, wie er unserer Redaktion sagte. Stattdessen sollen die Investitionen vorangetrieben werden, vor allem in die Bildung.

Student an der Uni Osnabrück

Christ studiert aktuell an der Universität Osnabrück Europäische Studien und steht kurz vor seinem Bachelor-Abschluss. 2013 wurde er ins Osnabrücker Jugendparlament gewählt, 2011 trat er in die SPD ein. Seit 2014 ist er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neustadt-Wüste.

Als sein politisches Vorbild bezeichnet der 23-Jährige Helmut Schmidt. „Er hat klare Entscheidungen getroffen, dem Terror die Stirn geboten und sich manchmal auch über Vorschriften hinweggesetzt. Das imponiert mir“, sagte er in einem früheren Gespräch.

Daneben gibt es weitere personelle Veränderungen in der SPD-Fraktion. Heidrun Achler wird künftiges Mitglied des Schul- und Sportausschusses und zugleich dessen Vorsitzende. Kerstin Lampert-Hodgson wird Vorsitzende des Sozialausschusses und Agnes Kunze-Beermann leitet künftig den Kulturausschuss.


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