Drei schwungvolle Tage Jazz!Nights im Blue Note in Osnabrück

Von Thomas Wübker

Junge Musiker – hoher Standard: An den drei Jazz!Nights in Osnabrück zeigen Studierende des IfM ihre Qualität. Foto: Hermann PentermannJunge Musiker – hoher Standard: An den drei Jazz!Nights in Osnabrück zeigen Studierende des IfM ihre Qualität. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Der Begriff „Jazz“ bedeutet ursprünglich so viel wie Schwung oder auch Erregung. Zu den Ursprüngen des Jazz kehren im besten Fall auch die Studierenden des Instituts für Musik zurück, die von Dienstag, 19. Juni, bis Donnerstag, 21. Juni, die Jazz!Nights im Blue Note in Osnabrück bestreiten.

Zahlreiche Ensembles stehen an den drei Abenden im Blue Note auf der Bühne. Sie werden aus Studierenden gebildet, die von Dozenten wie Frederik Köster, Florian Weber, Simin Tander, Anne Hartkamp oder Volker Winck unterrichtet werden. Sie haben sich einen Ruf als renommierte Musiker erarbeitet.

Die Studentinnen und Studenten bedienen sich bei den Stilen Latin, Swing, BeBop, Contemporary Jazz, Vocal-Jazz, Big-Band und Jazz-Chor und machen ihr eigenes Ding daraus. Insbesondere der erste Abend, der Dienstag, wird dies zeigen. Er steht unter dem Motto „Our Music“.

In der ersten Jazz!Night gehen am Dienstag die Achim Seifert Backbeat Combo, das von John Hondorp betreute Hammond Trio, Little Green Men, Jazz Crimes oder das Luis Lange Trio an den Start. Sie spielen – wie es das Motto vorgibt – eigene Kompositionen oder eigenwillige Interpretationen von Werken von den Beatles bis Bartok.

Modern Jazz gibt es am Mittwoch, dem zweiten Abend. Mit dabei sind Codes & Claves, Isotope, die Herbie Hancock Combo, Real Book Jam oder Isotope. Gespielt wird Musik von Thelonious Monk, Joe Henderson oder Herbie Hancock.

„Beyond Jazz“ ist das Motto der dritten und letzten Jazz-Nacht im Blue Note. Dann spielen Studierende und Dozenten Musik, die zwar irgendwie nach Jazz riecht, aber keiner ist. Mit dabei ist die Frank Zappa Combo, die Urban Outreach Band oder die RROM-Combo.

Das Ziel der angehenden Profi-Musiker ist es, in den drei Jazz!Nights ein interessiertes Publikum von ihrer stilistischen Vielfalt und Qualität zu überzeugen. „Oft genug hinterlassen die jungen Musiker ob ihrer instrumentalen Fähigkeiten ein staunendes Publikum“, schrieb der Kritiker dieser Zeitung über eine der Jazz!Nights vor einem Jahr.

Jazz!Nights, Blue Note, Osnabrück, Di., 19. 6., bis Do., 21. 6., je 20 Uhr, Eintritt: 5 Euro pro Abend, 10 Euro für alle Abende, Tel. 0541/600650.