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31.05.2018, 16:21 Uhr KOMMENTAR

Mülleimer in Osnabrück: Alles für die Tonne

Kommentar von Dietmar Kröger

Aufkleber, abgeplatzter Lack – eine Augenweide sind die Mülleimer nicht. Foto: Jörn MartensAufkleber, abgeplatzter Lack – eine Augenweide sind die Mülleimer nicht. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. In Osnabrück wollen 2037 Mülleimer regelmäßig entleert, gewartet und erneuert werden. Das ist viel Arbeit, die viel Geld kostet. Um der Aufgaben Herr zu werden, müssen die OSB-Mitarbeiter immer wieder neue Konzepte erarbeiten, neue Ideen entwickeln und Produkte suchen, die ihnen ihren Job erleichtern.

2037 Mülleimer wollen regelmäßig entleert, gewartet und erneuert werden. Das ist eine Menge Arbeit, die eine Menge Geld kostet. Um der Vielzahl der Aufgaben Herr zu werden, müssen die OSB-Mitarbeiter immer wieder neue Konzepte erarbeiten, neue Ideen entwickeln und Produkte suchen, die ihnen ihren Job erleichtern.

Und wenn das alles nichts nutzt und das Erscheinungsbild der Stadt noch immer nicht dem gewünschten Bild entspricht, muss auch noch die Öffentlichkeitsarbeit ran, um dem Bürger zu erklären, dass und wie er doch bitte die öffentlichen Mülleimer zu nutzen habe. Das ist traurig.

Warum um Himmels willen sind die Menschen nicht in der Lage, Mülleimer ihrer Bestimmung gemäß zu nutzen? Beim Thema „Müll in der Stadt“ scheint der Egoismus gleichermaßen zerstörerische wie treibende Kraft zu sein. Die Zeche für diesen Egoismus zahlt die Gemeinschaft. An dieser Einstellung muss sich etwas ändern, anderenfalls sind alle Bemühungen des OSB für die Tonne.


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