zuletzt aktualisiert vor

Abwechslungsreiches Programm Terrassenfest der Osnabrücker Hochschule selten so gut besucht

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

<em>Mittendrin:</em> Beim Terrassengolf spielten Elena Clausen und ihre Mitspieler mit einem Softball mitten auf dem Festivalgelände vor der Mensa und mussten unter anderem eine Bierkiste mit dem Ball treffen. Foto: Elvira PartonMittendrin: Beim Terrassengolf spielten Elena Clausen und ihre Mitspieler mit einem Softball mitten auf dem Festivalgelände vor der Mensa und mussten unter anderem eine Bierkiste mit dem Ball treffen. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Der Einsatz hat sich gelohnt: An jedem der drei Veranstaltungstage des Terrassenfestes sorgten rund 100 Helfer und Mitglieder des Organisationsteams dafür, dass alles rund lief. Außerdem trugen der neue, zentraler gelegene Festplatz vor der Mensa an der Barbarastraße und das gute Wetter mit zur guten Stimmung auf dem Terrassenfest bei.

„Es sind nicht nur die Studis, die hier feiern, auch die Nachbarschaft schaut vorbei und viele andere Osnabrücker“, berichtete Freya Pelsis, Teamleiterin des Terrassenfestes am Mittwoch. Noch nie seien insgesamt so viele Besucher gekommen, aber auch die meisten einzelnen Programmpunkte seien sehr gut besucht gewesen. So hätten alle Bands in einem vollen Festzelt gespielt, und die sportlichen Wettkämpfe seien wie immer sehr beliebt gewesen. Aber auch der erstmalig angebotene Gebärdensprachkurs sei super angenommen worden.

Ebenfalls neu war das Terrassengolf, in dem sich am Mittwoch einige Studierende versuchten: Bei dieser Variante des „Crossgolfs“ wurden Bierkisten oder Getränkepakete zum Ziel oder besser gesagt zum „Loch“ erkoren und an verschiedenen Orten aufgestellt. Dann mussten die Spieler die Kisten oder Pakete mit einem Softball treffen. Dafür standen ihnen drei klassische Golfschläger zur Verfügung. Jeder hatte pro „Loch“ maximal eine Minute Zeit, und wer die wenigsten Schläge vom Startpunkt aus benötigte, hatte gewonnen.

Bei den Mitspielern hielten sich die mit und die ohne Golf-Erfahrung ungefähr die Waage. Während Elena Clausen als Kind beispielsweise „richtig Golf gespielt“ hatte, hatte Rebecca Grote „nicht einmal Minigolf-Erfahrung“.

Doch auch für erfahrene Golfer erwiesen sich sowohl das Gelände an sich als auch so manches „Loch“ als tückisch. Einmal sollte der Ball die Stufen zur Mensa hochgespielt, ein anderes Mal „um die Ecke“ ins Festzelt geschlagen werden. „Das macht echt Spaß, ist aber auch anspruchsvoll mit dem unebenen Boden und so“, urteilte Clausen am dritten „Loch“. Trotzdem oder gerade deshalb hatten die Terrassengolfer viel Spaß: Auch wenn sie nicht selbst dran waren, gingen sie richtig mit, zollten guten Schlägen der anderen Anerkennung oder gaben Tipps.

Zu den Klassikern des Terrassenfestes zählte das Partyspiel Bierpong, bei dem unter anderen Bastian Bischoff und Nuno Kuhsträter als Team „TuS intus“ an den Start gingen und am Ende den dritten Platz belegten.

Die beiden Studenten waren an den ersten beiden Tagen nur abends auf dem Terrassenfest gewesen. Am Montag hatten sie zunächst die Abendvorlesung mit den Comedians David Werker und Luke Mockridge besucht. „Die waren richtig gut“, fand Bischof. Danach ging es ins Partyzelt, wo Montag und Dienstag jeweils zwei Bands spielten. „Die am Montag waren gut, die haben so ein bisschen Hip-Hop gespielt“, erklärte Kuhsträter.

Ebenfalls erwähnenswert: Im Gegensatz zu den anderen Abenden stellten am Dienstag nicht die Helfer die Servicekräfte im Partyzelt. Die gesamte Thekenmannschaft bestand aus Professoren und Mitarbeitern der Hochschule. Und am Mittwochabend trat mit „30 Grad im Schatten“ dann noch die Kultband des Terrassenfestes auf.

Möglich war dieses abwechslungsreiche Programm nur dank der vielen Helfer, die teilweise auch spontan eingesprungen waren. „Ich bin super begeistert, wie die geholfen haben“, so Pelsis.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN