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200000 Euro für das Kinderhospital Der „Klick-Effekt“ hat Gecko beflügelt

Von Rainer Lahmann-Lammert

Gutes für den Wald und für das Christliche Kinderhospital: Kristiana Engelmann, Andreas Bernard und Fritz Brickwedde bei der Enthüllung der Spendertafel am Heger Holz. Foto: LindemannGutes für den Wald und für das Christliche Kinderhospital: Kristiana Engelmann, Andreas Bernard und Fritz Brickwedde bei der Enthüllung der Spendertafel am Heger Holz. Foto: Lindemann

Osnabrück. In Osnabrück war es die größte Benefizaktion der vergangenen Jahre: 200000 Euro hat der Förderverein Gecko gemeinsam mit der Heger Laischaft und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für das Christliche Kinderhospital Osnabrück gesammelt. Zugleich ist ein Spenderwald mit mehr als 2000 Bäumen im Heger Holz entstanden, und inzwischen lässt sich erkennen, dass sie gut angewachsen sind.

Als sichtbares Zeichen für die gute Sache wurde am Montag eine Tafel mit den Namen der Spender enthüllt. Sie steht an der Sedanstraße, zwischen dem Klinikum und der Sportanlage von Ballsport Eversburg. Erst auf den zweiten Blick fallen die erst daumendicken Eichen, Buchen und Lärchen auf. Aber in ein paar Jahren werden sie das Schild überragen.

Mehrere Hundert Förderer aus der Stadt und der Region beteiligten sich an der Aktion für die neue Kinderklinik, die aus der Fusion des Kinderhospitals und der Kinderstation des Marienhospitals hervorgegangen ist.

Beflügelt wurde das bürgerschaftliche Engagement durch die Ankündigung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens für jede Spende noch einmal den gleichen Betrag draufzuzahlen. Dieser „Klick-Effekt“ habe die Aktion beflügelt, meinte die Gecko-Vorsitzende Kristiana Engelmann an die Adresse von Fritz Brickwedde, dem Generalsekretär der DBU.

So wurde nicht nur die Summe von 100000 Euro verdoppelt, sondern auch die Anzahl der Bäume. „Nutznießer sind nicht die Spender, sondern die Kinder und die Enkel der Spender“, erklärte Fritz Brickwedde und wies darauf hin, „dass unsere Wälder die großen CO2-Senker sind“. Zielsetzung der Umweltstiftung sei es, die Bürger auf diesen Klimaschutz-Aspekt hinzuweisen.

Entstanden war die Idee, dem Kinderhospital und dem Wald etwas Gutes zu tun, bei einem kurzen Oldtimer-Ausflug im Sommer 2008. An Bord waren Frank Henrichvark, Wort- und Buchhalter der Heger Laischaft, und Andreas Bernard, Inhaber des Hotels Walhalla und Vorstandsmitglied des Fördervereins Gecko. Bernard stellte jetzt eine Fortsetzung in Aussicht: Wenn die zarten Pflanzen zu stattlichen Bäumen herangewachsen seien, spreche nichts dagegen, die Aktion zu wiederholen.


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